07.09.2016, 18:00 Uhr

Acht Tore in einem einseitigen Lokalderby

Torhüter Manuel Kneissl und der Judenburger Andreas Toih im „Luftkampf". V. l. n. r. die Fohnsdorfer Gruber, Zisser und Bakic. (Foto: wallner)

Judenburger Truppe dominierte die zweite Halbzeit nach Belieben - Fohnsdorf fiel völlig auseinander.

FC Stadtwerke Judenburg - Therme Aqualux Fohnsdorf 6:2 (2:2)


Judenburg als klar bessere Mannschaft feierte einen verdienten Sieg. Schon in der ersten Spielhälfte agierte das Team von Trainer Alex Liusu überlegen, aber Toih, Basha und Fischer konnten die Unsicherheiten von Tormann Kneissl und die sich daraus ergebenden Chancen nicht nützen, der Pausenstand schmeichelte den Gästen.


Schnell Judenburg-Führung nach der Pause


Nach dem Seitenwechsel gelang Judenburg die schnelle Führung, und von da an gestaltete sich das Derby zu einer völlig einseitigen Angelegenheit: von der Fohnsdorfer Offensivabteilung kam nichts mehr, Judenburg schaltete und waltete nach Belieben und erzielte Tor um Tor.

Torfolge


Ein kraftvoller Durchbruch von Daniel Grassl auf der rechten Seite und sein für Fischer gedachter Stanglpass, den der Fohnsdorfer Abwehrchef und Kapitän Werner Gebhart ins eigene Tor ablenkte, bedeutete in der 11. Min. das 1:0.

Dann knallte Agachi einen Freistoß an die Latte.

Ausgleich durch einen Elfmeter


Ein Patzer von Tormann Endrit Basha in der 29. Min. führte zum 1:1-Ausgleich: Strafstoß für Fohnsdorf, Rene Zisser verwandelte den Elfer.

In der 38. Minute ließ Blaz Dolinar seine Klasse aufblitzen, eine Flanke von Kramaric von links nahm er mit der Brust herunter, herrlicher Drehschuss, 1:2.


Fischer scorte postwendend


Vom Anstoß weg gelang den Judenburgern der Ausgleich durch Topscorer Rene Fischer, 2:2 in der 39. Minute.

Andreas Toih (deutliche Formsteigerung!) übernahm in der 47. Min. eine Flanke von Agachi volley — 3:2.

Christian Ritzmaier machte in der 76. Minute per Kopf das 4:2.

In der 79. Min. legte Fischer für den kurz zuvor eingewechselten Rinor Reshani auf — 5:2.

Und in der 89. Min. war es Rene Fischer selbst, der einen Agachi-Corner per Kopf zum 6:2 im Fohnsdorfer Tor versenkte.

Bei Judenburg wirkte sich eine Umstellung — Kapitän Grandl in der Abwehrreihe, dafür Agachi offensiver — vorteilhaft aus.



Norbert Wallner
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