20.05.2016, 15:30 Uhr

"Wir sind auf dem richtigen Weg"

Alexander Jug, Gerlinde Kieberl, LH-Stv. Ingrid Felipe und Oskar Januschke (v.l.)

Nah- und Fahrradverkehr in Osttirol: Zahlen stimmen positiv, Verantwortliche sind zufrieden.

BEZIRK. Der Radtourismus in Osttirol boomt. Im Vorjahr konnte auf dem Drauradweg eine Rekordbilanz von über 116.000 Radlern auf der Strecke von Innichen nach Lienz verzeichnet werden. "Das ist ein touristischer und umweltfreundlicher Wirtschaftsfaktor, der nicht mehr zu übersehen ist", so Gerlinde Kieberl, Obfrau des Umweltausschusses. Auch Oskar Januschke vom Lienzer Stadtmarketing freut sich über die positive Entwicklung und merkt an: "Die Bahn- und Radlogistik durch die ÖBB bzw. Papin Sport sind dabei ein massives Rückgrat für diesen Erfolg."

Gut gerüstet

"Nach den Erfahrungen der letzten Jahre gehen wir davon aus, dass heuer noch mehr Fahrradgäste kommen", erklärt Alexander Jug, Regionalmanager bei den ÖBB. Von Seiten der Bahn sei man auch heuer wieder mit Zusatzzügen für den großen Ansturm gerüstet. Neu ist in diesem Sommer, dass zusätzlich zum Infostand auf dem Lienzer Bahnhof auch mehrsprachige Promotoren vor Ort sein werden, um die italienischen Fahrradtouristen mit nützlichen Informationen zu versorgen bzw. ihnen bei etwaigen Fragen weiterzuhelfen. Außerdem können die Radfahrer ihre Zugtickets ab 1. Juni 2016 gleich direkt bei Papin Sport in Innichen kaufen.

Ein Drittel mehr Fahrgäste

Aber nicht nur die positive Entwicklung des Fahrradverkehrs lässt bei den Verantwortlichen Freude aufkommen. Innerhalb nur eines Jahres konnte der Nahverkehr in Osttirol um rund 35 Prozent zulegen. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir binnen eines Jahres um mehr als ein Drittel mehr Fahrgäste für die Bahn in Osttirol begeistern konnten“, stellt Jug fest und meint weiter „der sensationelle Fahrgastzuwachs beweist, dass der Stundentakt mit modernen Nahverkehrszügen angenommen wird und wir uns gemeinsam mit dem Land Tirol am richtigen Weg befinden."
Für Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe ist Osttirol ein Vorzeigebeispiel für moderne Mobilität. "Die Verknüpfung umweltfreundlicher Mobilitätsvarianten und das bedarfsorientierte Angebot für den Gast zeigen, wie moderne Mobilität funktioniert."
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