15.06.2016, 18:06 Uhr

21 Teams bei Triathlon der Einsatzkräfte dabei

Wasserrettung Ferndorf gewann vor den FF aus Spittal und Döbriach.

SEEBODEN (ven). Bereits zum fünften Mal fand im Seebodener Klauberpark der Triathlon der Einsatzkräfte statt. Die Organisatoren Horst Tuppinger, Josef Krammer und Hellmuth Koch konnten diesmal 21 Teams aus Rettungskräften von Kärnten, der Steiermark und sogar Bayern willkommen heißen. Es galt, 750 Meter zu schwimmen, 20 Kilometer Rad zu fahren und fünf Kilometer zu laufen.

Von 7 auf 21

"Mit sieben Teams haben wir damals begonnen, nun sind es 21", so Tuppinger stolz. Das Besondere: Ein Team des Roten Kreuzes Spittal - bestehend aus Erick Grabner, Sepp Stranig und Dietmar Koplenig - tritt bereits das fünfte Mal in genau dieser Formation an, und das, obwohl Stranig gar nicht schwimmen kann. "Wir ziehen ihn abwechselnd mit einer Boje", erklärt Koplenig der WOCHE. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, die Truppe hat den vierten Platz mit nach Hause genommen.

Topfitte Retter

"Wir wollen zeigen, wie topfit unsere Retter und Helfer sind", so Tuppinger. Der Teambewerb ist ähnlich wie die tägliche Aufgabe im Rettungsdienst: Man müsse sich gegenseitig helfen. "Die Veranstaltung in Velden gibt es nicht mehr, die Feuerwehr darf auch nicht mehr den Verkehr regeln, wenn man für eine Sportveranstaltung wie diese die Straßen sperren muss. Man sollte die Freiwilligkeit unterstützen und nicht alles unter Strafe stellen, sonst hören sich solche Dinge langsam auf", ergänzt der Organisator.

Rund eine Stunde unterwegs

Gewinner war aber nicht das schnellste Team, sondern das Team, das am nächsten der Durchschnittszeit liegt. Der schnellste bei den Männern war dennoch Peter Ceplak von der Wasserrettung St. Andrä mit einer Gesamtzeit von 54 Minuten und 32 Sekunden. Bei den Damen war es Eva Pointner vom TSV St. Marienkirchen mit einer Gesamtzeit von einer Stunde, vier Minuten und 25 Sekunden.

Nun zu den eigentlichen Gewinnern: Das war ein Team der Wasserrettung Ferndorf, gefolgt von einem Team der FF Spittal und der FF Döbriach. "Unter den Einsatzorganisationen, die beim Bewerb mithelfen, wurde bereits zum dritten Mal ein Funkgerät im Wert von 800 Euro verlost. Heuer kann sich die FF-Matzelsdorf über das wertvolle Gerät freuen, das beim Bewerb stellvertretend von Kommandanten der FF-Millstatt Christian Göckler übernommen wurde", so Koch abschließend, der souverän durch das Programm und die Siegerehrung führte.

Die Siegerteams beim fünften Triathlon der Einsatzkräfte waren:
1. Platz: ÖWR Ferndorf 1 mit Marcel Treue, Andreas Jesenko und Harald Kleinsasser
2. Platz: FF Spittal 2 mit Maximilian Hübner, Robert Rieder und Walter Egger
3. Platz: FF Döbriach mit Martin Steiner, Horst Liesinger und Robert Krammer

Die ersten zehn der Männer:
Peter Ceplak
Mario Berger
Herbert Pirker
Daniel Heitzmann
Julius Hübner
Stefan Sattlegger
Alfred Krainer
Tobias Pirker
Fabian Sackl
Dominik Arnold

Die besten Damen waren:
Eva Pointner
Elisabeth Presslauer
Lissy Oberhauser
Heidi Semmler
Stefanie Winkler
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