17.07.2016, 12:50 Uhr

Was ist ein PTBS-Assistenzhund

ÖBV Verein
Ein PTBS-Assistenzhund ist einfach mehr als nur ein Familienhund oder ein Therapiehund. Seine Hilfe kann sehr gut mit den gelernten Skills aus der Therapie kombiniert werden.

PTBS-Asssistenzhunde helfen einem Menschen mit einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung und/oder dissoziativen Störung.

„blocken“ nach vorne bei entgegenkommender Person

andere Menschen auf Distanz halten
Sicherheit geben in der Öffentlichkeit
Sicherheit an der Tür geben
bei Ecken voraus gehen
Dissoziation unterbrechen
Flashbacks unterbrechen
Panikattacke unterbrechen
nach einem Flashback oder einer Panikattacke beruhigen
nach einem Flashback oder einer Dissoziation helfen sich wieder im JETZT zurechtzufinden
selbstverletzendes Verhalten unterbrechen
Nach Hause oder zum Auto bringen – besonders bei dissoziativen Zuständen wichtig
Menschen anzeigen, die von hinten kommen
aus einer Menschenmenge raus führen
In Gebäuden (z.B. im Geschäft) zum Ausgang bringen


Licht einschalten

an die Medikamente erinnern
Medikamente bringen
Wasser bringen (z.B. um Medikamente einnehmen zu können)
Tür öffnen (z.B. um an ein Medikament zu kommen)
Handy bringen (z.B. bei einer Krise)
über spezielles Notfalltelefon Hilfe alarmieren
Licht anschalten bei Alpträumen
Bei Alpträumen wecken
Raum durchsuchen, ob da eine Person ist
Ausreden, um eine unangenehme Situation zu verlassen („mein Hund muss mal raus“)

Was ein PTBS-Assistenzhund noch so bewirkt:

hilft Einschränkungen im Alltag zu vermindern
ermöglicht es die Wohnung wieder zu verlassen
sorgt für mehr Bewegung
ist eine emotionale Stütze
eine rund um die Uhr Betreuung
gibt dem Leben einen Sinn und macht es lebenswerter
bringt Lebensqualität zurück
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