Land fördert die Tatortproduktion „Grenzfall“

Unterstützt Tatort-Produktion: Landeshauptmann Erwin Pröll. | Foto: Wikipedia/Karner
  • Unterstützt Tatort-Produktion: Landeshauptmann Erwin Pröll.
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Das Land Niederösterreich unterstützt die Tatortproduktion „Grenzfall“ auf Empfehlung des Gutachtergremiums für Filmförderung mit 75.000 Euro. „Vermehrt finden sich Drehorte der beliebten Tatortserie im Raum Niederösterreich, die für den anhaltenden Erfolg und die Vielfältigkeit der Reihe mitverantwortlich sind. Dadurch werden neben der Stärkung der regionalen Identität auch touristische sowie wirtschaftliche Effekte für die Gegend erzielt“, so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Bereits seit 1970 wird die Krimireihe „Tatort“ ausgestrahlt und darf sich mit Seherzahlen von durchschnittlich neun Millionen pro Folge allein in Deutschland zu einem absoluten Fixpunkt in der deutschsprachigen Fernsehlandschaft zählen.

Auch der Drehbuchautor und Regisseur Rupert Henning nimmt die landschaftlichen Schönheiten seiner Wahlheimat Niederösterreich zum Schauplatz seiner ersten Tatortproduktion „Grenzfall“. Die Hauptrollen spielen die beliebten Tatortkommissare Adele Neuhauser und Harald Krassnitzer. Durch die Thematisierung des Eisernen Vorhanges, im Speziellen in der Region Waldviertel an der Grenze zu Tschechien, werden oft vergessene Schicksale der damaligen Zeit filmisch aufgearbeitet und ein historisches Bewusstsein gefördert, was dem Land Niederösterreich im Sinne des Bildungsauftrags ein großes Anliegen ist.

Die Dreharbeiten für „Grenzfall“ fanden im Juni und Juli dieses Jahres fast zur Gänze im Waldviertel statt, wobei insbesondere Hardegg, Raabs/Thaya, Drosendorf und Kollmitzgraben als Drehorte profitierten. Durch die Fernsehpräsenz wird einem breiten Publikum Wissen über diese Regionen vermittelt und das Waldviertel als Tourismusgebiet präsentiert. Insgesamt fanden 19 von 21 Drehtagen in Niederösterreich statt, wobei die kalkulierten Niederösterreich Effekte bei 442.000 Euro, das bedeutet etwa 590 Prozent der Fördersumme, liegen. Die Ausstrahlung ist für das Jahr 2015 vorgesehen.

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