Spatenstich für Zeller Wohnprojekt

Bürgermeister Wolfgang Mair und LHStv. Wolfgang Sobotka nahmen den Spatenstich vor.

Die Bauarbeiten zu dem einst heftig umstrittenen Wohnprojekt laufen nun an. Aufgrund von Bürgerprotesten musste massiv umgeplant werden.
30 Wohneinheiten aufgeteilt auf zwei Wohnhausanlagen sowie neun Reihenhäuser werden auf der rund 12.000 m2 großen Liegenschaft rund um die ehemalige Weitmannvilla errichtet. Die Schlüsselübergabe ist für Sommer 2013 angedacht. Geplant wurde das Projekt von Architekt Hannes Zieser, als Bauträger fungiert die Wohnbaugenossenschaft WET, die Bauarbeiten übernimmt die Firma Pabst. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 7,7 Mio. Euro, wobei 1,6 Mio. Euro aus Mitteln der NÖ Wohnbauförderung stammen. Für Aufsehen sorgte das Projekt bereits 2007. Ursprünglich sollten hier 85 Wohnungen und 120 PKW-Abstellplätze errichtet werden. Eine Bürgerinitiative gegen den Wohnbau formierte sich, 270 Unterschriften wurden gesammelt, schließlich wurde massiv umgeplant.

Schönste Gegend Waidhofens
„Ein gelungenes Projekt“, zeigte sich Bürgermeister Wolfgang Mair anlässlich des Spatenstichs vergangenen Samstag erfreut, „es handelt sich hier um die schönste und sonnigste Gegend Waid-hofens - einen solchen Platz darf man nicht unbebaut lassen.“
Es handle sich hier um eine sensible Gegend, weshalb es viele Diskussionen gegeben habe, so LHStv. Wolfgang Sobotka. Die anfängliche Planung und die jetztige Umsetzung seien zwei paar Schuhe. Sobotka zeigt sich über die Diskussionskultur erfreut. „Man darf Probleme nicht unter der Oberfläche brodeln lassen, sondern muss versuchen einen Ausgleich zu finden. Hier ist das möglich geworden.“

Bürgerinitiative: mäßiger Erfolg
Weniger euphorisch geben sich die Anrainer. „Wir sind nach wie vor ungehalten über das Vorgehen der Gemeinde“, so Wilhelm Junker, einst bei der „Bürgerinitiative Weitmannsiedlung“ aktiv. Man sei nun zwar von 80 Wohneinheiten auf rund 40 herunten, letzlich sei der schöne Wald aber weg. „Vor 40 Jahren war hier alles grün, nun ist hier alles verbaut“, bekrittelt Junker. Dafür fehle es an Kinder-, Erholungs- und Park-räumen, der Erfolg der Bürger-initiative sei lediglich ein mäßiger gewesen.

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