Die "neue Blüte" der Birnbäume

Für Baum, Birne und Most: Engelbert Wieser, Andreas Ennser, Michaela Hinterholzer, Andreas Hanger und Gerald Wagner.
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  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

MOSTVIERTEL. Bis 2020 wird die Moststraße weitere 420.000 Euro in die Kulturlandschaftsentwicklung investieren. Gemeinsam mit der Eisenstraße und dem Obstbauverband Mostviertel sind zahlreiche Projekte geplant, um den Fortbestand hochstämmiger Birn- und Apfelbäume zu sichern.

Als die Obstbäume durch strukturelle Veränderungen in der Landwirtschaft in den 1970er- und 80er-Jahren ihren wirtschaftlichen Stellenwert verloren, kam es, verstärkt durch Feuerbrand und Birnenverfall, zu einem massiven Rückgang des Baumbestandes. Während 1938 ein Höchststand von über einer Million hochstämmigen Obstbäumen gezählt wurde, ist der Bestand laut Schätzungen bis heute auf ein Fünftel zusammengeschrumpft. Erst Ende der 90er-Jahre wurden die Streuobstwiesen als "einzigartige Ressource und wichtiges Potenzial" für die regionale Entwicklung wiederentdeckt.

Nicht nur als wertvoller Rohstoff für die landwirtschaftliche Produktion, auch als Grundlage für den Tourismus und die regionale Identität, erklärt Moststraße-Obfrau Michaela Hinterholzer.

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