KINO.IM.ZIB: Atomic Falafel

"Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte die Bombe zu lieben" war die groteske Hollywood-Antwort auf den Irrsinn des Wettrüstens und den Kalten Krieg. ATOMIC FALAFEL ist nun die israelische – ein Pulverfass bis über den Rand gefüllt mit Slapstick, Dialogwitz und Persiflage. Atomaren Unwägbarkeiten und iranisch-israelischen Konflikten wird hier mit der sinnlichen Kraft von Falafeln begegnet. Im Zentrum steht Mimi, die im Negev gemeinsam mit ihrer pubertierenden Tochter Nofar einen fahrenden Imbiss betreibt und dort die hungrigen Soldaten versorgt. Ausgerechnet ein deutscher Atominspektor ist Mimis extrascharfer Sauce nicht gewachsen, er verliebt sich prompt – gegen militärische Interessen. Währenddessen freundet sich Nofar im Internet mit einem iranischen Mädchen an. Mehr sei über die Rettung des Friedens nicht verraten … (Frank Stern)
 
Der israelische Filmemacher Dror Shaul serviert einen knallbunten, herbsüßen Cocktail zum Thema Völkerverständigung, bei dem die Selbstironie ebenso wenig fehlt wie die schonungslose Bloßstellung von Machtgier und Militarismus.

Auch dieser Film wird wieder vorgestellt durch Prof. Dr. Frank Stern vom Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien. Für Fragen und Diskussion ist breiter Raum gelassen!
Diese Veranstaltung findet statt in Kooperationmit dem Jüdischen Filmclub Wien.

Donnerstag, 22. Juni 2017 um 19:30 Uhr
Atomic Falafel
Regie: Dror Shaul
 IL/NZ/D 2015
Darsteller: Michelle Trevis, Shai Avivi, Mali Levi, Alexander Fehling u.a.

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