Kunst in Baden
Vom Bauschutt zum Kunstwerk: Toni Schilcher zeigt „Heap“
- Anton Schilcher und GR Cornelia Schilcher mit GR Judith Händler.
- hochgeladen von Roland Weber
Was für andere nach Bauschutt aussieht, wird bei Toni Schilcher zum Material für Kunst. Mit seiner Installation „Heap“ – zu Deutsch „der Haufen“ – zeigt der Künstler im Ferdinand im Herzoghof, welches gestalterische Potenzial in Dingen steckt, die meist unbeachtet bleiben oder entsorgt werden.
BADEN. Bei der Vernissage gab Schilcher Einblicke in seine Arbeitsweise und seine Auseinandersetzung mit Kunsthandwerk. Vorgestellt wurde die Installation von seinem langjährigen Wegbegleiter Christian Huber, der den Zugang des Künstlers und die Idee hinter „Heap“ näher beleuchtete.
Neue Kunst aus altem Material
Schilcher nimmt vertraute Materialien aus dem Bauumfeld aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang und setzt sie neu zusammen. So entstehen Arbeiten, die den Blick auf scheinbar Wertloses verändern und dazu einladen, Material, Form und Bedeutung neu zu entdecken.
Nach einer rund sechswöchigen Station in Wien ist die Wanderausstellung nun für etwa sechs Wochen im Ferdinand im Herzoghof zu sehen. Eröffnet wurde die Ausstellung von GR Judith Händler, die dem Künstler in Vertretung von Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli herzlich zur Schau gratulierte.
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