Vielfältige Pusteblume

Wo: Wildkräuter-Lehrgang, Anmeldung unter +43 699 10500091, 2500 Baden, 2500 Baden auf Karte anzeigen

Was der Löwenzahn und seine Wildkräuter-Kollegen alles können und wie man sie sicher erkennt, erfahren Sie beim Wildkräuter-Lehrgang mit Mag. Christine Grasl, der am 1. März in Baden bei Wien startet.

Der Löwenzahn - Verkanntes Heilkraut

Während von vielen Pflanzen noch gar nichts zu sehen ist, gibt es einen Vertreter der Wildkräuter, der sich wacker aus der Erde streckt und bei unseren momentanen, unwirtlichen Witterungsverhältnissen sogar blüht!

Taraxacum officinale, wie der Löwenzahn ursprünglich wissenschaftlich bezeichnet wurde, ist besonders von Gärtnern ungeliebt und wird oft gnadenlos bekämpft. Dabei gibt es ein besonders wirksames Mittel, um ihn in Schach zu halten: Ausgraben und essen. Die Bezeichnung "officinale" deutet darauf hin, dass die zur Familie der Korbblüter gehörende Pflanze schon von alters her als Heilkraut genutzt wird.
Verwendet werden können alle Teile des Löwenzahns, wobei die Heilkraft vor allem in den Wurzeln und Blättern steckt. Erstere haben eine hervorragende Wirkung auf Leber und Galle und können in Form von Tee oder Tinktur eingenommen werden. Getrocknet, geröstet und gemahlen ergeben sie einen schmackhaften Kaffeeersatz. Letztere werden als Presssaft oder Smoothie als Frühjahrskur zur Entgiftung und Stoffwechselanregung verwendet. Wer einen leicht bitteren Geschmack nicht scheut, kann aus den oberirdischen Teilen auch einen köstlichen Wildkräuter-Salat zubereiten. Und nicht zuletzt: Aus den Blüten lässt sich ein schmackhafter Honig-Ersatz oder Löwenzahn-Gelee herstellen.

Löwenzahn-Tinktur zur Leber-Stärkung

  • Wurzeln vorsichtig ausgraben, waschen, abtrocknen und in kleine Stücke schneiden
  • ein Glas locker zu 2/3 mit den Wurzelstücken befüllen
  • mit 35-40%igem Alkohol (Korn, Obstschnaps, Grappa etc.) bis knapp unter den Glasrand aufgießen und verschließen
  • täglich schütteln und nach 4-6 Wochen abseihen
  • Erwachsene nehmen 3x täglich 20 Tropfen ein, wobei auf genügend Flüssigkeitszufuhr (Wasser oder ungesüßter Tee) zu achten ist

Für alle, die mehr über Wirksamkeit und Anwendungsmöglichkeiten verschiedenster Wildkräuter erfahren möchten und vor allem wissen wollen, wie man sie sicher erkennen kann, startet am 1. März um 19:30 - 22:00 ein neuer Wildkräuter-Lehrgang mit Mag. Christine Grasl in Baden bei Wien.

Information & Anmeldung:
christine.grasl@gmx.at
https://www.christinegrasl.at
+43 699 10500091

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