Ein Fest für "100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich"

Vera Tiefengraber, Obfrau der Frauenvielfalt, mit den Jahreszahlen, in denen sich das Schicksal der demokratischen Teilnahme von Frauen an der österreichischen Politik entschied.
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  • Vera Tiefengraber, Obfrau der Frauenvielfalt, mit den Jahreszahlen, in denen sich das Schicksal der demokratischen Teilnahme von Frauen an der österreichischen Politik entschied.
  • hochgeladen von Gabriela Stockmann

BAD VÖSLAU. Am 16. Februar 1919 durften Frauen in Österreich zum ersten Mal wählen. Anlass für ein tolles Fest im Vöslauer Rathaus.
Sehr fröhlich feierten rund 100 Frauen und Männer am 14. Februar 2019, dass seit 100 Jahre Frauen in Österreich wählen dürfen und auch gewählt werden dürfen. Außerdem wäre der 14. Februar 2019 auch der 80. Geburtstag von Johanna Dohnal gewesen, eine Galionsfigur der neueren österreichischen Emanzipationsgeschichte. Der Verein "Frauenvielfalt" gestaltete ein abwechslungsreiches, aber auch informatives Programm - mit Vorträgen, Musik und einer ordentlichen Portion Aktivität.
Höhepunkt war die Auflösung einer kniffligen Rätsel-Rallye, deren schwierigste Frage so lautete: "Wer war die erste Frau im Vöslauer Gemeinderat?" Es war Anna Su(c)k (Vesely), im Jahr 1918 in den Gemeinderat nachnominiert, aber noch nicht gewählt, da Frauen damals weder wählen noch gewählt werden durften.
Nur vier Personen hatten übrigens alle Fragen richtig. Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner, die sich bestens unterhielt, fungierte als Glücksengerl und zog mit Heidi Höllerbauer die Siegerin, die von Melanie Manzenreiter einen 100 Euro-Frühstücksgutschein in ihrem Café Varietas bekam. Nach tollen Musikeinlagen von Doris Lechner (Gesang), Erwin Holub (Gitarre), Fritz Sattra (Bass) und Susanne Kyska (Saxofon) durften die Anwesenden dann auch noch in die Wahlzelle schreiten. Abgestimmt wurde über die Frage "Die nächste Straße in Bad Vöslau soll nach einer Frau, einem Mann oder "divers" benannt werden?" Von 76 abgegebenen Stimmen entfielen 63 auf "eine Frau", zwei auf einen Mann und elf auf "divers". Ein Auftrag an Bürgermeister Christoph Prinz, der zu späterer Stunde auch noch vorbei kam.

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