711 gegen Krematorium

83 Seiten mit 711 Unterschriften übergaben Daniela Fradinger-Gobec und ihr Mann Rainer am Dienstag nach Ostern am Leobersdorfer Gemeindeamt. Dabei klickten die Fotoapparate von mehreren Zeitungsreportern.
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  • 83 Seiten mit 711 Unterschriften übergaben Daniela Fradinger-Gobec und ihr Mann Rainer am Dienstag nach Ostern am Leobersdorfer Gemeindeamt. Dabei klickten die Fotoapparate von mehreren Zeitungsreportern.
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Am Dienstag nach Ostern übergab Daniela Fradinger-Gobec die Unterschriftenliste gegen das geplante Krematorium am Leobersdorfer Gemeindeamt. 711 Personen aus dem ganzen Ort haben sich gegen das Projekt ausgesprochen - das sind mehr als zehn Prozent aller Wahlbeteiligten. Deshalb muss laut Gemeindeordnung eine Volksbefragung abgehalten werden, deren Ergebnis allerdings rechtlich nicht bindend ist.
Im mittels Unterschriften eingebrachten Initiativantrag, der vom Gemeinderat zu behandeln ist, wird der Gemeinderat angehalten, alles zu unternehmen, damit im gesamten Gemeindegebiet kein Krematorium errichtet wird, unter anderem auch kein Grundstück als Bauland-Sondergebiet (das wäre für ein solches Projekt nötig) zu widmen. Auch der Initiativantrag muss vom Gemeinderat behandelt, allerdings nicht angenommen werden. Nachdem sich die Opposition (ÖVP und SPÖ) bereits im Vorfeld gegen das von der Liste Zukunft mit Bürgermeister Andreas Ramharter unterstützte Bauprojekt ausgesprochen hat, sind zumindest heftige Debatten zu erwarten. Die nächste Gemeinderatssitzung findet am Donnerstag, dem 4. April, im Leobersdorfer Rathaus statt und ist öffentlich zugänglich.

siehe auch:http://www.meinbezirk.at/baden/chronik/zwei-orte-rangeln-um-ein-krematorium-d514711.html

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