15.06.2017, 10:01 Uhr

Dramatischer Einsatz für die Feuerwehr Tattendorf

(Foto: FF Tattendorf)
TATTENDORF. Zu einem ungewöhnlichen Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr Tattendorf am 03. Juni gerufen worden. Ein Pferd hatte sich auf der Koppel ein Bein verletzt und konnte nicht mehr aufstehen.

Zwei Tierärztinnen und Helferinnen vom Reitstall kümmerten sich bereits um die Stute. Es wurde eine behelfsmäßige Schiene angelegt, aber das Tier kam nicht mehr aus eigener Kraft hoch. Die Feuerwehrmänner verwendeten Hebegurte, sowie einen Teleskoplader des Reitstallbesitzers und brachten mit vereinten Kräften, das Tier wieder auf die Beine. Mit weiterer Unterstützung wurde es schließlich in einen Spezialtransporter der Tierrettung verladen und in die Klinik der Veterinärmedizinischen Universität gebracht.

Dort stellte man leider einen Bruch fest, der für die Tierärztinnen vor Ort nicht feststellbar gewesen war. Da Veletzungen dieser Art bei Pferden nicht zu behandeln sind blieb nur noch übrig das Tier einzuschläfern. "Wie es zu der Verletzung kam, wissen wir nicht" sagt Reitstallbesitzer Erich Frühwirth.

"Wir vermuten, dass es von einem anderen Pferd getreten wurde." Trotz hervorragender Zusammenarbeit und besonnener Vorgehensweise von Helfern und Einsatzkräften fand dieser Rettungseinsatz kein glückliches Ende. Damit die Feuerwehr auch auf zukünftige Tierrettungen gut vorbereitet ist, bot Frühwirth an auf seinem Hof eine Übung durchzuführen.
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