08.12.2011, 21:56 Uhr

Armut in Österreich - Lösungsvorschlag

VERMÖGEN:
Die VallugaAG schreibt im D.A.CH- Vermögensreport 2010:
COMEBACK der MILLIONÄRE: Während die Wirtschaft noch stark unter den Folgen der Finanzkrise leidet steigern die Millionäre Ihr Gesmtvermögen um 9,% auf unglaubliche 2.606 Milliarden € =2.606.000 Millionen € - zum Vergleich Österreichs Haushaltsbudget 179.239 Millionen €. Unglaublich.
SCHULDEN:
Die Schulden von knapp 191 Milliarden Euro könnten in nicht mehr als zehn Jahren zur Gänze zurückgezahlt werden. Davon ist Alexander Dill, Soziologe und Chef des „ Basel Institute of Commons and Economics“ überzeugt. Und so betrachtet seien die 16 Euro-Staaten bloß mit 27 Prozent der privaten Vermögen verschuldet, so die Berechnungen des Schweizer Instituts - im Gegensatz zu den 79 Prozent des BIP, die Eurostat zuletzt im Durchschnitt berechnet hat. Und dies sei überdies "erheblich weniger, als der Zuwachs der Vermögen allein von 2000 bis 2010 betrug". Mit anderen Worten:
LÖSUNG
Allein die "Abschöpfung" der Vermögenszuwächse der letzten zehn Jahre würde ausreichen, um die Staaten zu entschulden.
Am Beispiel Deutschland (adäquat zu Österreich) führt Dill aus, dass 1950 noch 36 Prozent der Gesamtsteuern von Wohlhabenden und Firmen aufgebracht wurden. 2009 waren es nur noch 15 Prozent. Und es sei zu bedenken, dass die Vermögensschaffung erst durch die Verschuldung der Staaten ermöglicht worden sei.
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