11.10.2017, 16:59 Uhr

Bundesminister Mahrer und Stadträtin Jeitler-Cincelli planen langfristig

BM Mahrer und StR Jeitler sind sich einig: „Nur mit großem Denken und dem Ansiedeln zukunftssicherer Branchen und Forschungseinrichtungen können hier langfristig Arbeitsplätze gesichert werden.“ (Foto: Jeitler-Cincelli / zVg)
(Aussendung von Carmen Jeitler-Cincelli). Die Region südlich von Wien ist bereits jetzt einer der attraktivsten Wirtschaftsstandorte Österreichs. Im Hinblick auf die künftige Entwicklung als Investitionsstandort stellen die Umfeldbedingungen die perfekte Basis für Zukunftsstrategien dar.

Die zentrale Lage zwischen den größten Städten Wien und Graz, die gute Verkehrsinfrastruktur und die Flughafenanbindung zählen ebenso zu den Kernressourcen wie die großartige Lebensqualität im Grünen für die Mitarbeiter. Neben der hohen Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeflächen entwickelt sich die Thermenregion immer weiter zu einem wichtigen Standort für Forschung und Industrie.

„Vergangene Woche haben wir mit einer neuen Widmung einen Technologiecampus in Baden ermöglicht, der von einem österreichischen Unternehmer, der auch im Silicon Valley bereits höchst erfolgreich operiert, aufgebaut wird. Das Unternehmen beschäftigt sich mit IT-Dienstleistungen im Bereich geografischer Informationsdienstleistungen. In den kommenden zwei Jahren sollen hier mehrere Unternehmen ähnlicher Ausrichtung angesiedelt werden. Durch die Errichtung des Campus werden hochqualifizierte Arbeitsplätze in Baden geschaffen“, so Wirtschaftsstadträtin Jeitler-Cincelli.

Wirtschaftsminister Harald Mahrer ortet hier großes Potenzial: „Wettbewerbsfähigkeit ist ein zentraler Erfolgsfaktor für unsere Unternehmen. Dafür muss die Politik die besten Rahmenbedingungen schaffen. Nur so können zukunftsfähige Arbeitsplätze für hochqualifizierte Fachkräfte entstehen. Das Zusammenspiel von Forschung und Wirtschaft und Investitionen in diese Bereiche ist ausschlaggebend, um internationale Erfolge zu erzielen. Es geht um die langfristige Positionierung als Innovationsvorreiter unseres Landes. Der Technologiecampus leistet dazu einen wichtigen Beitrag.“

Das Ausland macht es bereits jetzt vor: „Auf meinen Auslandsreisen nach Asien, Israel und auch in die USA habe ich gesehen, dass wir noch Luft nach oben haben und in den kommenden Jahren aufholen müssen um an die Spitze der Innovation Leader zu kommen. “, so Mahrer.

Jeitler-Cincelli ergänzt: „Derzeit wird die Thermenregion nur von anderen Orten aus durch die sogenannten „Technopol-Manager“ mitbetreut. Um in Österreich Vorreiter zu sein und langfristig erfolgreich zu agieren, möchte ich mich für einen strategischen Standortmanager einsetzen, der wirklich vor Ort ist und die Gesamtentwicklung der Region im Auge hat – und als neutrale Ebene abseits der oft politisch geprägten Partikularinteressen von Land und Gemeinden agiert. Die Tourismusregionen leben uns die Sinnhaftigkeit solcher Modelle bereits lange vor.

Es braucht hier Experten: Von der Vernetzung der Unternehmen und Institutionen, über das Erstellen von Investorenunterlagen in Englisch, Russisch und Chinesisch bis hin zum Besuch der großen Investoren-Messen in Deutschland und Frankreich wartet hier ein umfangreicher Aufgabenbereich. In Zusammenarbeit mit den führenden Unternehmen der Thermenregion sollte man ebenso ein Zentrum für Innovationen und Zukunftstechnologien andenken.“
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