Roßbach
Entlaufener Stier attackierte Landwirt und wurde erschossen

Ein Stier konnte eingefangen werden, der zweite wurde erschossen.
  • Ein Stier konnte eingefangen werden, der zweite wurde erschossen.
  • Foto: kaczor58/panthermedia
  • hochgeladen von Lisa Nagl

Am Vormittag des 8. Mai 2021 führte ein 60-jähriger Landwirt aus dem Bezirk Braunau Arbeiten auf einer Weide in Roßbach durch, auf welcher mehrere Stiere gehalten werden.

ROßBACH. Um seine Arbeiten ungehindert durchführen zu können, trieb er einige der Stiere in eine kleinere Weide. Zwei der Stiere durchbrachen im Anschluss die Weidezäune und liefen in vorerst unbekannte Richtung davon. Augenzeugen sichteten die Stiere im Ortschaftsbereich Jaiding, wo es bereits zu gefährlichen Situationen mit Fahrzeugen im Bereich der Aspacher Landesstraße kam. Infolge dessen wurde von Zeugen gegen 11.30 Uhr die Polizei sowie die Feuerwehr verständigt.

Stier attackierte Landwirt

Gemeinsam mit dem Besitzer der Tiere versuchten die Blaulichtorganisationen die beiden Stiere, welche bereits bis ins Gemeindegebiet von St.Veit/I liefen, wieder in Richtung ihres etwa 2,5 Kilometer entfernten Hof zu treiben. Im Bereich des Hofes in Roßbach konnte einer der beiden Stiere gegen 12.15 Uhr auf eine Pferdeweide getrieben werden, welche er schließlich nicht mehr verließ.
Der zweite Stier kehrte kurz vor der Weide um, lief geradewegs auf den 60-Jährigen zu und attackierte diesen zweimal. Der Landwirt konnte sich durch Abblocken mit seinem E-Bike und einem Sprung zur Seite vor dem Stier verteidigen und wurde bei der Attacke leicht verletzt. Der Stier rannte in Richtung Fraham weiter und attackierte im dortigen Bereich mehrere im Einsatz befindliche Feuerwehrleute.

Stier wurde erschossen

Aufgrund der akuten Gefahrensituation und nach Rücksprache mit dem Landwirt wurde um 12.30 Uhr von der Schusswaffe Gebrauch gemacht und der Stier getötet. Der zweite Stier, welcher sich immer noch auf der Pferdeweide aufhielt, wurde unter Einsatz eines Betäubungsgewehres durch den Tierarzt betäubt und unversehrt zurück auf den Bauernhof gebracht. Die FF Fraham war mit mehreren Fahrzeugen und zirka 20 Mann im Einsatz.

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