Entlang der Mattig-Regulierung
Maßnahmen zur Instandhaltung notwendig

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BRAUNAU. Der Gewässerbezirk Braunau hat bei einer Begehung im Regulierungsbereich der Mattig zwischen Dietfurt und Aching festgestellt, dass die Uferbefestigung durch die jüngsten Sturmereignisse Schäden erlitten hat und mehrere Eschen umgestürzt sind. Das teilt das Stadtamt Braunau heute in einer Aussendung mit.

Um der Verkehrssicherungspflicht entlang der Uferwege zu entsprechen, die Uferbefestigung und Regulierungsbauwerke zu schützen und den uneingeschränkten Abfluss der Mattig zu gewährleisten, muss der Bewuchs entlang des Flusslaufes entfernt werden. Vor dem Hintergrund des voranschreitenden Eschentriebsterbens sei zudem notwendig, auch die vorhandenen Eschen in diesem Bereich zu entfernen. Damit soll verhindert werden, dass brüchige Äste oder umfallende Bäume eine Gefahr für Menschen, Tiere oder Sachen darstellen.

Die  Instandhaltungsarbeiten werden durch den Gewässerbezirk Braunau im Zeitraum von 2. bis 16. März 2020 durchgeführt. Eine Wegsperre ist nicht erforderlich. "Wir ersuchen während des betreffenden Zeitraums aber trotzdem um erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Aufgrund ausreichend vorhandener Naturverjüngung wird der Bewuchs entlang des Uferbereiches auf natürliche Weise wieder nachwachsen", heißt es in der Aussendung.

ZUR SACHE

Eschentriebsterben – unheilbare Baumkrankheit:
Verursacht wird das Eschentriebsterben durch einen aus Asien eingeschleppten Schlauchpilz. Die vom Pilz befallenen Äste sterben ab, werden brüchig und stellen dadurch eine besondere Gefahr dar. Die Krankheit lässt sich weder durch chemische Behandlung, noch durch die Entfernung befallener Baumteile dauerhaft bekämpfen. In weiterer Folge kann es durch die Schwächung des Baumes zu einem Sekundärbefall durch den Halimaschpilz kommen, welcher den Wurzelraum soweit schädigen kann, dass die Standsicherheit des Baumes nicht mehr gegeben ist. Ab einem gewissen Schädigungsgrad ist es daher leider unvermeidlich, die erkrankten Bäume zu fällen, da diese ohne äußere Einwirkung umfallen und dadurch Menschen verletzen oder sogar töten können.

Autor:

Barbara Ebner aus Braunau

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