Von Zell am See zur WM in den USA
„Von nix kommt nix“
- Nach 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen kam Dominik Hellstern in Klagenfurt nach neun Stunden und 52 Minuten ins Ziel.
- Foto: Dominik Hellstern
- hochgeladen von Tanja Völker
15 bis 20 Stunden Training pro Woche, aktive Regeneration und viel Disziplin: Für Dominik Hellstern hat sich der Aufwand gelohnt.
BRAUNAU. Beim Ironman in Klagenfurt am 14. Juni kam der Braunauer in unter zehn Stunden ins Ziel. Beim Ironman 70.3 in Zell am See-Kaprun am 30. August schaffte er dann noch die Qualifikation für die Weltmeisterschaft über die Mitteldistanz 2027 in Chattanooga, USA.
Schritt für Schritt ans Ziel
Der Weg zum Triathlon begann für Hellstern nach einer aktiven Laufkarriere mit mehreren Marathonstarts. Über das Radfahren fand er schließlich zum Triathlon. „Der Ironman war das Ziel des monatelangen Trainings. Dass ich es jetzt erreicht habe, ist natürlich umso bereichernder“, erzählt der 35-Jährige. Gerade im Wettkampf gab es neben guten auch schwierige Momente und Zweifel. Entscheidend sei gewesen, weiterzumachen und Schritt für Schritt das Ziel zu verfolgen. Sein Trainingsalltag ist entsprechend intensiv. Früh aufstehen und möglichst bald mit der Arbeit beginnen, um am Nachmittag und Abend Zeit für das Training zu haben, gehört zur Routine.
Familie unterstützend dabei
Bei Wettkämpfen wird Hellstern von seiner Familie begleitet und angefeuert. „Man muss schon ein wenig verzichten, weil Triathlon einfach extrem ehrlich ist. Was man an Einsatz bringt, bekommt man als Preis zurück, denn von nix kommt nix“, sagt Hellstern. Dabei geht es ihm nicht nur um Medaillen, sondern vor allem um die persönliche Genugtuung, ein selbst gesetztes Ziel erreicht zu haben.
Weitere Ziele sind bereits gesteckt
2027 möchte er sich zunächst auf Kurz- und Mitteldistanzen konzentrieren und sein Schwimmen weiter verbessern. Langfristig hat der Triathlet bereits ein weiteres Ziel vor Augen: die Qualifikation für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. Dafür möchte er sich perspektivisch 2028 qualifizieren. Bis dahin gilt für ihn, was auch seinen bisherigen Weg geprägt hat: dranbleiben, aus Rückschlägen lernen und konsequent weiterarbeiten.
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