20.10.2014, 08:48 Uhr

Das Binderhandwerk lebt

Stolz und voller Freude zeigte Bindermeister Rudolf Hütter (l.) das Bindermuseum. Hütter richtete es ein, um das aussterbende Binderhandwerk anschaulich darzustellen.
MARIA SCHMOLLN (ach). Vergangenen Freitag wurde das fertiggestellte Bindermuseum von Bindermeister Rudolf Hütter im Bauernmuseum Sollinger feierlich eröffnet.

Mehr als zwei Dutzend tatkräftiger, brauchtumsinteressierter Unterstützer aus dem Bezirk folgten der Einladung des 81-jährigen Bindermeisters aus Uttendorf. Bei einer Besichtigung wurde die um alte Eichenfässer, Speckkübel und Werkzeug erweiterte, blitzsaubere Binderwerkstatt unterm Dach bewundert. „Der Rudl hat das Bindermuseum geschaffen. Es ist wunderbar, es freut mich narrisch, wenn man so etwas betreuen darf“, sagte der Betreiber des Bauernmuseums, Georg Reitmaier. „ Bauern und Handwerker waren immer eng verbunden. Wenn man was tut, soll man es gern machen oder es bleiben lassen“, resümierte Hütter, der sich bei seinen Helfern im Anschluss mit einer guten Sollinger-Jause und Getränken in der Mostschenke am Hof bedankte. Das Museum kann jederzeit besichtigt werden, weitere Infos unter www.bauernmuseum-sollinger.at.
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