07.12.2017, 12:14 Uhr

"Die Zukunft kann kommen"

BRAUNAU. „Will man einen Verein auf eine nachhaltige Basis stellen, kommt man an einer soliden Nachwuchsarbeit nicht vorbei“, so Marcel Mayrhofer, Nachwuchsleiter des FC ergatis Braunau. An dieser Vision hat der damals neu aufgestellte Vorstand die letzten sieben Jahre intensiv gearbeitet. Der Erfolg kann sich sehen lassen: aus 40 Nachwuchsspielern wurde eine schlagkräftige Nachwuchstruppe mit zirka 150 Spielern aufgebaut. Mit zehn Teams stellt der Verein die größte Anzahl an Nachwuchsmannschaften im Innviertel. Die U14 und U18 haben heuer mit Bravour den Sprung in der höchsten Spielklasse Oberösterreichs geschafft. Weiters stellt Braunau auch die jüngste Reservemannschaft der Landesliga West. Die 1b-Mannschaft liegt aktuell auf Platz 3 der Tabelle. „Nach der jahrelangen Aufbauarbeit des Nachwuchses wollen wir das Niveau festigen und weiter ausbauen“, wirft Manfred Rothböck, Obmann des FC ergatis Braunau, ein. Damit ist auch klar, wo die Reise hingeht, denn ans Ausruhen denkt hier niemand. Ziel ist die konsequente Weiterführung der Nachwuchsarbeit, Talenteförderung und die Teams in den höheren Ligen zu etablieren.

Besonderes Trainings- und Spielkonzept

Wesentliche Standbeine des Erfolgs sind das durchgängige, abgestimmte Trainings- und Spielkonzept von der U7 bis zur Kampfmannschaft. In den älteren Jahrgängen wird auf ein Schwerpunkttraining mit speziellen Positionen Wert gelegt. Weiters gibt es ein eigenes, individuell abgestimmtes, mannschaftsübergreifendes Torwart-Training. Für ein teamübergreifendes „Wir-Gefühl“ sind Spieler der Kampfmannschaft auch in das Training des Nachwuchses eingebunden und belegen Trainerfunktionen. Abgerundet wird das Konzept durch die Schiedsrichtertätigkeit der Kampfmannschaftsspieler bei Nachwuchsspielen.

Mini-EM und Mini-WM

Abseits des Spielbetriebes hat der FC ergatis Braunau ein Umfeld für Fußballbegeisterte geschaffen und eine bis ins benachbarte Ausland bekannte Großveranstaltung in Braunau etabliert: Parallel zur WM und EM der „Großen“ findet im Braunauer Grenzlandstadion auch eine Mini-WM bzw. Mini-EM statt. Dabei sind immer wieder auch Nachwuchsmannschaften von europäischen Top-Teams wie von FC Bayern München, Inter Mailand, Red Bull Salzburg usw. in Braunau zu Gast.

Ein wichtiger Teil der Nachwuchsphilosophie ist auch soziales Engagement. Sei es die Mithilfe bei der Müllsammelaktion, die Teilnahme am Sportfest der Stadtgemeinde Braunau oder die Einbeziehung von zugereisten Spielern. „Der Einsatz des Trainerstabs, Betreuer und Vorstands reicht nicht aus, um diese Aufgaben zu stemmen. Wir haben viele helfende Hände und Unterstützer. Nicht zuletzt die Stadtgemeinde Braunau, die die Infrastruktur (Stadion, drei Trainingsplätze, Bezirkssporthalle) zur Verfügung stellt. Alle gemeinsam tragen zum Erfolg des FC ergatis Braunau bei“, bedankt sich Rothböck bei allen Unterstützern.
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