21.11.2016, 10:58 Uhr

Jugendzentrum Back Bone feiert 20 Jahre

Das Team von Back Bone setzt sich seit 20 Jahren für die Jugendlichen im Bezirk ein.

Die mobile Jugendarbeit in der Brigittenau blickt auf eine sehr erfolgreiche Zeit zurück.

BRIGITTENAU. Es war eine Initiative des Bezirks, der 1996 die Gründung des Vereins „Alte Fleischerei“ in der Pöchlarnstraße 22 folgte, um Jugendliche im öffentlichen Raum besser betreuen zu können. Heute zählt der Verein 15 Mitarbeiter, davon acht in der Jugendarbeit, die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem individuellen Weg begleiten.

„Es geht bei den Jugendlichen immer um Anerkennung, Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Respekt", so Leiterin Manuela Synek. Daher begegnet "Back Bone" den Jugendlichen immer auf Augenhöhe und verbringt die Hälfte der Zeit im Streetwork-Bereich. So wird mit den Jugendlichen Kontakt aufgenommen, eine Beziehung aufgebaut und ein niederschwelliger Zugang zur Beratung und Sozialarbeit geboten. Eine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen soll die Folge sein.

In den 20 Jahren hat es eine Reihe an Meilensteinen gegeben: ein Chor wurde gegründet, Begegnungen mit Jugendlichen und Pensionisten ermöglicht, kostenfreie Nachhilfe im Gymnasium Karajangasse organisiert und das Team Fair Play bei Back Bone integriert.

20-Jahres-Fest

Den Höhepunkt bildete sicherlich das Fest zum 20er. Synek: „Hier konnte man Kinder, Jugendliche und Senioren gemeinsam erleben, die Spaß am Tanzen und Feiern hatten.“ Gemeinsam wurde auch eine Tombola organisiert, die dem Projekt „Lern-AG“ mit Nachhilfe und Reisen in die Hauptstädte Österreichs zugute kam. „Für die Zukunft ist die Schaffung von Begegnungen mit Menschen unterschiedlichsten Alters, Herkunft, Sprache und Art unser Anliegen“, so Synek. Vorurteile abbauen, lautet das Credo.


Verantwortung zeigen

Im Team selbst ist ein gutes Klima wichtig. Gegenseitige Unterstützung, Supervision, Fortbildung und Gespräche untereinander sind unumgänglich. „Wenn man immer wieder mit Jugendlichen diskutiert, braucht man selbst Motivation, um sie in der Folge an die Jugendlichen weitergeben zu können. Schließlich sollen Jugendliche Eigenverantwortung übernehmen und ihr Leben selbst gestalten können“, sagt Manuela Synek.
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