Truppenübungsplatz Bruckneudorf
Scharfe Schüsse und Teamgeist geben Einblick in den Militäralltag

Teilnehmer des Partnerschaftsschießens traten gegeneinander an. | Foto: Lukas Leidenfrost
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Scharfe Schüsse, volle Konzentration und echter Teamgeist standen beim Partnerschaftsschießen in der Kaserne Bruckneudorf im Mittelpunkt.

BRUCKNEUDORF. Mit dem Sturmgewehr 77 traten zahlreiche Teams gegeneinander an, um ihr Können unter Beweis zu stellen und sich den Sieg in der Gesamtwertung zu sichern. Unter Einhaltung strenger Sicherheitsvorschriften absolvierten die Teilnehmer jeweils zehn Schuss auf die Zielscheiben, wobei vor allem Präzision und Ruhe gefragt waren. Das Event bot dabei nicht nur einen spannenden Wettkampf, sondern auch die Gelegenheit, das Bundesheer kennenzulernen.

Eine Ausstellung von verschiedenen Waffen begeisterte die Teilnehmer | Foto: Lukas Leidenfrost
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Präzision und Teamgeist

„Einmal im Jahr wird das Schießen veranstaltet, um sich zu treffen, den Wettkampf auszutragen und sich über die Landesverteidigung auszutauschen,“ erklärt Oberst und Kommandant des Truppenübungsplatzes Markus Ziegler. Ziel der Veranstaltung sei es, den Austausch zwischen den Teilnehmern zu fördern und gleichzeitig die Zusammenarbeit im Rahmen der Übung zu stärken. Neben dem Schießen konnten die Teilnehmer auch zwei weitere Stationen besuchen. Während bei einer Simulation mit einer Glock trainiert werden konnte, gewährte eine Ausstellung verschiedener Waffen zusätzliche Einblicke in die Ausrüstung des Bundesheers.

Oberst und Kommandant des Truppenübungsplatzes Bruckneudorf, Markus Ziegler, übernahm die Leitung des Events | Foto: Lukas Leidenfrost
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„Der Austausch zwischen Bundesheer, Medien und Zivilbevölkerung ist sehr wichtig,“ stellt Oberst Bertram Hadeyer fest. Gerade solche Veranstaltungen würden dazu beitragen, Einblicke in die Arbeit des Bundesheers zu geben und den direkten Kontakt zwischen den verschiedenen Gruppen zu fördern. Gleichzeitig könne dadurch auch das Verständnis für die Aufgaben, Abläufe und Herausforderungen im militärischen Alltag gestärkt werden. Demnach bildet das Partnerschaftsschießen eine wichtige Brücke zwischen Militär und Gesellschaft.

Militärischer Alltag hautnah

„Es ist etwas komplett anderes im Vergleich zu dem, was man als Journalist im Alltag erlebt,“ unterstreicht Victoria Nagy, Mein Bezirk. Vor allem die unmittelbare Nähe zum Geschehen und die Möglichkeit, selbst aktiv teilzunehmen, hätten die Veranstaltung besonders gemacht. Viele Abläufe, die man sonst nur aus Berichten oder Bildern kenne, würden dadurch deutlich greifbarer.

Victoria Nagy und Rene Cerwenka nahmen bei dem Wettbewerb teil | Foto: Lukas Leidenfrost
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„Solche Begegnungen sind extrem wichtig. Manche haben vielleicht Angst vorm Bundesheer und da ist wichtig, dass gerade die Jugend Einblicke bekommt,“ betont Besucher Thomas Brunner. Durch das Event könne ein realistisches Bild der Aufgaben und Abläufe vermittelt werden, wodurch Vorurteile abgebaut und Interesse geweckt werde. Gleichzeitig kann das Bundesheer aus nächster Nähe kennengelernt werden und man kann einen Eindruck vom militärischen Alltag gewinnen, der sonst verborgen bleibt.

Das Partnerschaftsschießen in der Kaserne Bruckneudorf ging somit als gelungene Veranstaltung zu Ende, die sportlichen Ehrgeiz, Präzision und kameradschaftliches Miteinander auf besondere Weise miteinander verband. Damit bleibt das Event für alle Beteiligten nicht nur als Wettkampf, sondern auch als gemeinsames Erlebnis in Erinnerung.

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