Beeindruckende Bilanz der VP Bruck

G. Schödinger zog Bilanz über die letzten fünf Jahre.
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BEZIRK. Gerhard Schödinger, vergangene Woche zum Landtagsabgeordneten angelobt, präsentierte die Bilanz seiner letzten fünf Jahre als ÖVP-Bezirksobmann Bruck und Abgeordneter zum Bundesrat. "Wir haben für den Bezirk einiges erreicht. Einer aktuellen Umfrage zufolge sind acht von zehn Niederösterreichern mit der Politik in diesem Land sehr zufrieden. Neun von zehn sind mit der Lebensqualität in ihrer Heimatgemeinde sehr zufrieden. Das sind Zahlen, auf die wir stolz sein können, zumal die Umfragewerte vor der Nationalratswahl genau umgekehrt waren", so Schödinger.

Arbeitsmarkt im Bezirk Bruck

Ein Aspekt der Zufriedenheit ist die "punktgenaue Arbeit" der Landesregierung beim Thema Arbeitsmarkt. Gab es Ende September 2016 im Bezirk Bruck noch 44.653 Beschäftigte mit einer Arbeitslosenquote von 7,7% so wuchs der Arbeitsmarkt heuer auf 45.237 Beschäftigte bei einer Arbeitslosenquote von 7,3%. Rund 75 Mio. Euro wurden in den Arbeitsmarkt im Bezirk Bruck und weitere 650.000 Euro für Qualifikationsmaßnahmen, Lehrlings- und Pendlerförderungen investiert.

Wirtschaft im Bezirk Bruck

"Das Mehr an Jobs wurde durch ein Mehr an Unternehmen geschaffen. Derzeit sind im Bezirk rund 8.700 Unternehmen angesiedelt, es wurden in den vergangenen Jahren rund 140 neue Arbeitsplätze geschaffen", so Gerhard Schödinger. Das Land NÖ unterstützte die positive Entwicklung seit  2013 mit rund 1,2 Mio. Euro an Zuschüssen aus dem Wirtschafts- und Tourismusfonds. Durch eine florierende Wirtschaft steigt die Lebensqualität, dazu gehört auch die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes mit öfentlichen Verkehrsmitteln.

Öffis für 60.000 Pendler im Bezirk Bruck

"Eines unserer zentralen Anliegen ist der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs. Allein in den Umbau und die Modernisierung der Bahnhöfe Gramatneusiedl, Bruck-Bruckneudorf und Fischamend wurden 26 Mio. Euro investiert", rechnet LAbg. Schödinger vor. Auch in Zukunft will sich die Volkspartei auf den weiteren Ausbau konzentrieren und zusätzliche Züge sowie einen 30 Minuten-Takt konzentrieren: "In diesem Punkt bleiben wir am Gas!" Freilich ist aber die Schnellbahnstrecke S7 von Wien nach Wolfsthal "noch nicht der Weisheit letzter Schluss und für uns nicht abgehakt", so Schödinger der die bereits eingeführten Änderungen hervorhebt. Sonntags wurde der Takt verdichtet, die Züge fahren jetzt jede Stunde statt wie bisher alle zwei Stunden. Auch die Busverbindungen von Himberg Richtung Wien Ubahn U1 wurden adaptiert und an die Bedürfnisse der Pendler angepasst.
Auch nicht unerwähnt lassen will Schödinger, "die gänzliche Erneuerung des Straßennetzes im Bezirk Bruck, das eine gewaltige Leistung des Landes NÖ in Kooperation mit dem Bezirk darstellt.  "Der dreispurige Ausbau der Ostautobahn A4 wurde politisch umgesetzt ebenso wie das Lkw-Überholverbot und die Einrichtung der Verkehrskontrollplätze in Bruck an der Leitha und Fischamend. In Trautmannsdorf und Fischamend wurde ein Lärmschutz errichtet."

Brucker Gesundheitswesen & Pflege

Am Beispiel des Landesklinikums Hainburg an der Donau erläutert Gerhard Schödinger die Bilanz der letzten fünf Jahre: "Das Gesundheits- und Pflegewesen ist im Bezirk gut ausgebaut. Das beste Beisipel ist das LK Hainburg mit 330 Mitarbeitern. Siebzig Ärzte kümmern sich gemeinsam mit über 170 Pflegern um Patienten in den 140 Betten. In den Aus- und Umbau des Landesklinikums wurden in den vergangenen Jahren rund 68 Mio. Euro investiert."
Das Theme Pflege ist für Schödinger "ein brennendes Thema" bei dem es gilt, "am Puls der Zeit zu bleiben". Rund 1.300 Personen benötigen im Bezirk Bruck Pflege, 580 Personen nehmen die mobile Pflege in Anspruch, 410 befinden sich in stationärer Pflege, 300 Personen benötigen eine 24-Stunden-Betreuung. Allein in den Jahren von 2019 bis 2022 werden in das NÖ Landespflegeheim "Laurentiusheim" in Himberg rund 25,4 Mio. Euro in den Zubau investiert was zusätzliche Pflegeplätze schafft.

Leistbares Wohnen für alle

Durch den Zuzug in den Bezirk Bruck sind die Immobilienpreise angestiegen, für Schödinger ist "erste Priorität, leistbares Wohnen zu ermöglichen." Für ihn sollte die erste Wohnung speziell für die jüngere Generation leistbar sein. Auch wichtig ist, auf die Bedürfnisse der älteren Generation einzugehen, "für sie ist es besonders wichtig, in den eigenen vier Wänden zu sein."
In den Jahren 2013 bis Juni 2017 wurden rund 4.400 Förderungen für Eigenheimerrichtung, Wohnungsbau, Renovierung und sicheres Wohnen zugesprochen. Rund 3.600 Personen beziehen im Bezirk Bruck einen Wohnzuschuss, dieser laut Schödinger "wichtig, um die eigene Wohnung behalten zu können." Das Land NÖ schüttete rund 440 Mio. Euro im Bezirk Bruck an Wohnbauförderung aus.

Sicherheit im Bezirk

Das wichtigste für LAbg. Schödinger ist, "dass sich die Leute sicher fühlen. Österreich ist das viertsicherste Land der Welt, Niederösterreich das zweitsicherste Bundesland in Österreich." Belegen würden dies die Zahlen der Kriminalitätsstatistik, "sie sinken seit Jahren. So sind im ersten Halbjahr 2017 allgemein die Anzeigen um 1,1 Prozent gesunken (gegenüber dem Vorjahr), bei Diebstahl war sogar ein Minus von 6 Prozent zu verzeichnen." 
Schödinger spricht der Polizei die im Bezirk Bruck ihren Dienst versieht ein Dankeschön aus, "sie machen einen super Job!" Bis zum Jahr 2020 sollen niederösterreichweit 700 zusätzliche Polizisten eingesetzt werden, "von diesem Kuchen wollen wir unseren Anteil haben."
Ebenfalls Respekt und Anerkennung würden die rund 4.600 Freiwilligen Feuerwehrmitglieder im Bezirk verdienen, "sie lassen uns ruhig schlafen. Sie opfern Freizeit für die Allgemeinheit, sind 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche einsatzbereit, das ist keine Selbstverständlichkeit." Das Land NÖ unterstützte sichere Fahrzeuge und Gerätschaften mit 2 Mio. Euro Förderung.

Bildung und Kinderbetreuung

Bei der Bildung will Schödinger, respektive die Volkspartei, nicht sparen, wie er sagt. Die Bildung unserer Kinder muss uns was wert sein, hier werden wir nicht sparen! Allein in den letzten fünf Jahren wurden rund 11 Mio. Euro aus dem Schul- und Kindergartenfonds ausbezahlt. Kleinstkindergartengruppen für die ein- bis zweieinhalb-Jährigen werden mit 120.000 pro Gruppe gefördert. Eine funktionierende Kinderbetreuung ist ein wahrer Segen für berufstätige Eltern!"
In den Neubau der Volksschule Götzendorf sowie der Sonderschule Hainburg wurden rund 42 Mio. Euro investiert. "Speziell die Sonderschule in Hainburg garantiert die bestmögliche Betreuung für Kinder, die eben diese benötigen." Damit werden für rund 6.600 Schulkinder und 3.700 Kindergartenkinder die besten Voraussetzungen geschaffen, so Schödinger.

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