KOMMENTAR: Kostbares Gut zum günstigen Preis

Am 23. Juni 2017 fand der zweite österreichische Trinkwassertag statt. Ein guter Anlass, um uns wieder einmal bewusst zu machen, welch kostbares Gut wir im Alltag wie selbstverständlich konsumieren.
Wir müssen nicht – wie in vielen Ländern unserer Erde – täglich kilometerweit laufen, um an sauberes Wasser zu kommen. Wir müssen uns auch nicht um unsere Gesundheit sorgen, wenn wir Wasser aus unseren Leitungen trinken.
Es sind jedoch nicht nur die günstigen geologischen und klimatischen Bedingungen, die uns zu Privilegierten beim Wasserkonsum machen. Es ist vor allem auch das dichte Netz an öffentlichen Wasserverbänden und -genossenschaften. Sie sorgen dafür, dass Trinkwasser in ausreichender Menge und in ausgezeichneter Qualität aus dem Wasserhahn läuft.
Ohne die Neuerrichtung oder Sanierung von Brunnenanlagen und Transportleitungen oder die ständige Qualitätssicherung wäre das nicht möglich. Die Investitionen, die dafür notwendig sind, kosten natürlich viel Geld. Trotzdem ist das kostbarste Lebensmittel „Trinkwasser“ das mit größtem Abstand auch billigste. Daran sollten wir immer denken, bevor wir zum Jammern über moderate Erhöhungen des Wasserpreises ansetzen.

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