Mattersburg
Akademie-Status der Fußballakademie um vier Jahre verlängert
- Mit dem Erhalt der Lizenz sei professionelle Ausbildung in Mattersburg für die jungen Talente im Burgenland auch für die Zukunft gesichert, so Sportlandesrat Heinrich Dorner.
- Foto: Fußballakadmie Burgenland GmbH
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Eine erfreuliche Nachricht für den burgenländischen Fußball: Der Österreichische Fußballbund (ÖFB) hat den Akademie-Status der Fußballakademie Burgenland um weitere vier Jahre verlängert.
MATTERSBURG. Die Akademie Burgenland mit Sitz in Mattersburg hat sich wieder als Landesverbandsakademie des Burgenländischen Fußballverbandes (BFV) beworben. Die Zusage beziehungsweise Lizenz ist für die Dauer der nächsten vier Jahre somit gesichert. Mit dem Erhalt der Lizenz sei professionelle Ausbildung in Mattersburg für die jungen Talente im Burgenland auch für die Zukunft gesichert, so Sportlandesrat Heinrich Dorner.
"Fundament für die Ausbildung"
"Die Entscheidung des ÖFB unterschreibt die professionelle Ausbildung in der Fußballakademie in Mattersburg und ist auch eine Bestätigung für die Entscheidung des Landes, dass an einem Weiterbetrieb der Akademie kein Weg vorbeiführt - und sie ist das Fundament für nächste Schritte in der Ausbildung unseres Fußballnachwuchses und für die Ausrichtung des burgenländischen Fußballs", betonte der Sportlandesrat.
- Landesrat Heinrich Dorner und BFV-Präsident Günter Benkö begrüßen die Verlängerung des Akademie-Status für die Fußballakademie Burgenland.
- Foto: Landesmedienservice Burgenland
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Ein Profit für Alle
BFV-Präsident Günter Benkö zeigt sich ebenfalls über die Entscheidung des ÖFB erfreut. So sei es laut ihm für den Fußball enorm wichtig, weitere vier Jahre im Spitzennachwuchssegment vertreten zu sein. Davon würden nicht nur Topklubs, sondern auch viele kleinere, die mit gut ausgebildeten Spielern versorgt werden, profitieren.
Neues Regulativ für Nachwuchsfußball
Im September 2023 hat der ÖFB ein neues Regulativ für den Nachwuchsfußball erstellt. Sämtliche Fußballakademien müssen sich für die Saison 24/25 um eine Lizenz bewerben und einen Katalog von Vorhaben bzw. Regeln einhalten, um in der ÖFB-Jugendliga mitspielen zu können. Die oberste Spielklasse in der Jugendliga soll mit zwölf Mannschaften bzw. Akademien beschränkt sein. Alle anderen Akademien werden dann in einer "B-Liga" spielen.
Die Vorhaben betreffen zum Beispiel die Ausbildung der Trainer, die Anzahl der Trainer oder anderes erforderliches Personal (Physiotherapeut, Analyst, Sportwissenschaftler, Masseur, etc.). So soll ein gewisser Qualitätsstandard gehalten bzw. geschaffen werden. Auch die Infrastruktur der Akademien wurde mittels Kriterien auf einen Mindeststandard definiert.
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