Festspiel-Bilanz
So erfolgreich verlief die Saison in Mörbisch und St. Margarethen
- Über 100.000 Besucherinnen und Besucher sahen "Ein Käfig voller Narren".
- Foto: Sandra Koeune / MeinBezirk
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Die burgenländischen Festspielbühnen ziehen eine positive Saisonbilanz: In Mörbisch und St. Margarethen sorgten „Ein Käfig voller Narren“ und „Tosca“ für hohe Besucherzahlen. Insgesamt lockten die beiden Spielstätten rund 230.000 Besucherinnen und Besucher an.
MÖRBISCH. Die diesjährige Produktion „Ein Käfig voller Narren“ der Seefestspiele Mörbisch ging nach insgesamt 21 Vorstellungen zu Ende. Generalintendant Alfons Haider brachte den Musicalklassiker erstmals auf die Seebühne. Die Produktion stand im Zeichen von Toleranz, individueller Freiheit und gesellschaftlicher Offenheit. Haider zeigte sich mit der Resonanz zufrieden: „Die zahlreichen begeisterten Reaktionen haben gezeigt, dass dieses Musical nichts von seiner Strahlkraft verloren hat.“
Über 100.000 Besucher
Insgesamt verzeichneten die Seefestspiele 105.327 Besucherinnen und Besucher. Gemeinsam mit den sechs Gastveranstaltungen – darunter die Starnacht am Neusiedler See, Gernot & Stipsits sowie ein Konzert des Klassik- und Crossover-Stars David Garrett – kamen rund 141.000 Gäste auf die Seebühne Mörbisch.
Landeshauptmann und Kulturreferent Hans Peter Doskozil wertete die Besucherzahlen als Beleg für die erfolgreiche Verbindung von Unterhaltung und kulturellem Anspruch: „105.327 Besucherinnen und Besucher beweisen, dass Unterhaltung mit Haltung nicht nur möglich, sondern auch geschätzt wird.“ Der Vorverkauf für die Saison 2027 mit „MAMMA MIA!“ ist ebenfalls erfolgreich angelaufen. Bereits rund 50.000 Tickets wurden verkauft. Doskozil spricht von einem „rekordverdächtig guten“ Start und sieht den Erfolg von 2023 bestätigt.
- "Tosca": Eine Geschichte um Liebe, Eifersucht, Gewalt und Intrigen trifft auf atemberaubende Klänge.
- Foto: Jennifer Flechl / MeinBezirk
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Rund 90.000 Besucher im Steinbruch
In St. Margarethen standen heuer 22 reguläre sowie zwei zusätzliche Vorstellungen auf dem Programm. Rund 90.000 Besucherinnen und Besucher lockte „Tosca" in den Steinbruch. Der Vorverkauf für die Saison 2027 mit Giuseppe Verdis Oper „Rigoletto“ ist bereits gestartet und liegt derzeit rund 15 Prozent über dem Vorjahresniveau. Intendant Daniel Serafin betonte die besondere Bedeutung des Spielortes. Der Steinbruch St. Margarethen zähle zu den außergewöhnlichsten Opernbühnen Europas. Die Kombination aus Naturkulisse, künstlerischer Qualität und großem Musiktheater mache den Standort zu einem besonderen Erlebnis.
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