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Grenzweg bei Moschendorf: Gemeinde Eberau wird vom Land im Stich gelassen

„Es ist unverständlich, dass die Marktgemeinde Eberau bereits über neun Jahre lang nach Öffnung dieses Grenzweges seitens des Landes im Stich gelassen wird. Nachdem Landesrat Bieler eine 80%ige Förderung zugesagt hat, will er nun nichts mehr davon wissen und lässt Eberau im Stich“, sagt Güssings Bezirksparteiobmann Walter Temmel.

Die Grenzgemeinden Eberau, Szentpeterfa/Petrovo, Selo/Prostrum und Moschendorf haben jahrelang das Land Burgenland aufgefordert, den für die Grenzbewohner wichtigen Weg zwischen Szentpéterfa/Petrovo, Selo/Ungarn und Moschendorf endlich nachhaltig auszubauen.

Die Marktgemeinde Eberau, in deren Ortsteil Gaas der Weg liegt, bemühte sich jahrelang um eine nachhaltige Lösung für diesen Grenzweg zwischen den beiden Nachbargemeinden Szentpéterfa/Petrovo, Selo/Prostrum in Ungarn und Moschendorf.

„Im Dezember 2016 wurde seitens der rot-blauen Landesregierung eine 80%ige Förderung zum Ausbau des Grenzweges zugesagt. Davon wollte Landesrat Bieler Anfang des Jahres plötzlich nichts mehr wissen. Nach einer neuerlichen Intervention wurde der Gemeinde Eberau eine Förderung von 65% zugesagt. Letztendlich wurde aus den 65% nur 57% und die Förderabwicklungskosten hat nun auch die Gemeinde tragen“, kritisiert Temmel und ergänzt: „Alleine die Kosten der Förderungsabwicklung belaufen sich auf 5.000 bis 10.000 Euro. Damit trägt die Gemeinde insgesamt mehr als 50% der Kosten. Das ist nicht gerecht, da es sich um ein grenzüberschreitendes Straßenprojekt im Süden handelt.“

„Landesrätin Dunst, die als Moschendorferin jeden Tag an diesem Grenzweg vorbeifährt, zeigt an diesem Beispiel, wie ‚wichtig‘ ihr das Südburgenland wirklich ist. Nach 28 Jahren Fall des Eisernen Vorhanges, 22 Jahren EU-Beitritt und über neun Jahre Grenzöffnung aufgrund des Schengenvertrages hat es die Nießl-SPÖ nicht geschafft, diesen wichtigen Grenzweg im Süden nachhaltig auszubauen. Manche im Land dürften die Öffnung der Grenzen wohl noch nicht mitbekommen haben. Das ist ein Armutszeugnis für die SPÖ-Zuständigen im Land“, schließt Temmel.

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