Wien
"Eindeutig Fremdverschulden" führte zu mysteriösem Todesfall
- Jener Mann, der zunächst mit schweren Verletzungen gefunden und dann an diesen verstorben war, ist durch die Einwirkung eines Außenstehenden ums Leben gekommen.
- Foto: Antonio Šećerović/RMW
- hochgeladen von Antonio Šećerović
Nach wie vor laufen die Ermittlungen zu einem Todesfall aus Favoriten auf Hochtouren. Ein 27-Jähriger wurde zunächst schwer verletzt auf der Straße entdeckt, verstarb dann wenige Tage später im Spital. Mittlerweile ist ein Obduktionsergebnis da. Die "schweren Kopfverletzungen" wurden "eindeutig durch Fremdverschulden" ausgelöst, heißt es gegenüber MeinBezirk.
WIEN/FAVORITEN. Es ist ein Fall mit vielen Fragen, aber mittlerweile gibt es auch immer mehr Antworten, auch wenn des Rätsels Lösung noch nicht feststeht. Wie mehrfach berichtet, wurde zunächst am Donnerstag, 15. Mai, ein 27-Jähriger unweit des Pernerstorferstegs in Favoriten gefunden. Mit schweren Kopfverletzungen wurde der junge Mann in eine Klinik eingeliefert.
Am folgenden Wochenende erlag der 27-Jährige seinen Verletzungen. Das Leben des Mannes konnte nicht gerettet werden, die Ermittlungen gehen jedoch weiter. Anfang dieser Woche stellte sich heraus, dass "stumpfe Gewalteinwirkung" zu den Verletzungen führte. Alle Berichte dazu unten.
- Der 27-Jährige wurde zunächst in eine Klinik gebracht, verstarb dort jedoch Tage darauf. (Symbolfoto)
- Foto: Berufsrettung Wien
- hochgeladen von Antonio Šećerović
Ob dafür ein Sturz, ein Verkehrsunfall oder gar eine absichtliche Attacke dafür maßgeblich waren, war nach wie vor unklar. Eine Obduktion sollte mehr Erkenntnisse bringen. Die Ergebnisse liegen jetzt vor, konnte MeinBezirk am Freitag erfahren: "Verantwortlich war eindeutig Fremdverschulden", erklärt Polizeisprecherin Anna Gutt auf Anfrage.
Zeugenbefragung und Videoauswertung
Damit kann ein Sturz oder gar eine Selbsttötung schonmal ausgeschlossen werden. Wer hinter der Tötung steckt und die genaue Ursache ist, wurde jedoch immer noch nicht geklärt. Ein Unfall mit einem Fahrzeug samt Fahrerflucht ist nach wie vor im Ermittler-Fokus, genauso wie ein absichtliches Gewaltverbrechen.
- Jetzt werden auch Videoaufnahmen ausgewertet. (Symbolfoto)
- Foto: Ibrahim Rifath/Unsplash
- hochgeladen von Antonio Šećerović
"Die Ermittler sind gerade dabei, Videoaufnahmen von einer nahegelegenen Tankstelle auszuwerten. Gleichzeitig suchen wir nach wie vor nach Zeugen, die etwas mitbekommen haben könnten", so Gutt. Man betont, dass der Getötete ein in Wien lebhafter bangladeschischer Staatsbürger war. Und erhofft sich durch diese Information auch Erkenntnisse aus der bangladeschischen Community.
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