Kinder- und Jugendforum
Favoritens Jugend gestaltet ihr Grätzel

Eine Sitzung der Bezirksvertretung, aber anstatt Politiker stellten die Schüler Favoritens ihre Anträge.
  • Eine Sitzung der Bezirksvertretung, aber anstatt Politiker stellten die Schüler Favoritens ihre Anträge.
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  • hochgeladen von Karl Pufler

Beim Kinder- und Jugendforum in Favoriten wurde über die Anträge der Schüler beschlossen: Die Jungen gestalten ihre Umgebung mit.

FAVORITEN. Über die Hälfte des Bezirksbudgets wird in Favoriten für Kinder und Jugendliche aufgewendet. Das sind fast fünf Millionen Euro, die in Parkanlagen sowie Kinderspielplätze investiert werden.
Einen Teil davon können die jungen Heranwachsenden selbst bestimmen: im Kinderparlament. Heuer gab es 26 Anträge der Volksschüler.

Sauberkeit und Bänke

Antrag: "Im Alois-Greb-Park ist es immer schmutzig. Deshalb wünschen wir uns mehr Mistkübel", so Petra. Gemeinsam mit ihren Kollegen beantragte sie auch mehr Bänke und Tische für den Waldmüllerpark.
Lösung: Der Alois-Greb-Park wurde umgestaltet und hat nun mehr Mülleimer. Mit der Parkbetreuung wird abgeklärt, wo Tische und Bänke hinkommen. Zusätzlich gibt’s ein Trampolin.

Eis und Sport

Antrag: "Im Belgradpark wäre ein Eiswagen toll, um sich abzukühlen. Ein Trampolin wünschen wir uns auch, weil das so abwechslungsreich ist", so Peter.
Lösung: Während das Trampolin einen Zuschlag erhielt, wird es mit dem zweiten Wunsch nichts werden. "Aber wenn euer Park die Sauberkeits-Aktion gewinnt, komme ich mit einem vorbei", so Bezirksvorsteher Marcus Franz.

Wippen und Stangen

Antrag: "Wir hätten gerne Klimmzugstangen und zwei Wippen für den Belgradpark. Dann können wir dort trainieren", so Barbara.
Lösung: Den Schülern wurden zwei Stangen mit Ringen fürs Training und eine Steh-Wippe zugesagt. Zurzeit ist aber noch Warten angesagt, denn 2020 steht eine Umgestaltung des Parks statt. Dafür wird er dann mit zusätzlichen neuen Spielgeräten ausgestattet.

Mehr Grün

Antrag: "Es wäre schön, wenn es mehr Blumenbeete im Fortunapark geben würde", formulierte Conny die Wünsche ihrer Schulkollegen.
Lösung: Der Antrag wurde angenommen. Es wird ein Pflanzentrog aufgestellt – und die Kinder haben dabei auch gleich einen Auftrag von Bezirksvorsteher Franz bekommen: Die Wände des gewünschten Hochbeetes sollen von den Schülern selbst bemalt werden.

Das Ergebnis

Insgesamt haben die Kinder der fünf Volksschulen 26 Anträge gestellt. Zehn davon wurden bewilligt oder bereits durchgeführt. Bei 13 Wünschen heißt es "Bitte Geduld", da bereits Umbaupläne vorliegen. Dabei werden die Wünsche der Jungparlamentarier berücksichtigt.

Drei Anträge wurden als nicht erforderlich eingestuft, da festgestellt wurde, dass die Wünsche bereits erfüllt waren. Die Namen der Kinder wurden geändert.

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