09.10.2014, 09:01 Uhr

Xavier Naidoo: Im Kampf für die Menschenrechte

Lk 5,31
Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.


Ganz ehrlich, liebe Freunde, am heutigen Morgen bin ich wieder einmal erschrocken, als ich in einer der Zeitungen der „Südafrika“ lass, dass Xavier Naidoo unter Beschuss liegt, nicht weil er sich für irgendeine rechte Bewegung stark gemacht hätte, nein weil er sich für die entgültige Abschaffung der Appartheit in Südafrika aussprach.

Weil er sich getraut hatte, die Geschichte um 9/11, welches in den USA übrigens bis heute von einer Untersuchungskommission untersucht wird als in seinen Augen nicht vollkommen geklärt zu betrachten, Meinungsfreiheit nannte er dies und weil er sich getraut hatte, darauf hinzuweisen, dass bei den Montagsdemos nicht nur Menschen demonstrieren, die gegen ein Verbotsgesetz verstossen, ja, man diesen die es tun nur schwerlich untersagen könne, sich unter die Massen zu mischen, sondern Menschen, welche sich das Recht herausnehmen die Deutsche Verfassung im Sinne „Deutschland ist eine demokratische Republik. Die Macht geht vom Volke aus“ zu interpretieren.

Nun, man kann darüber denken wie man will und ich habe mich dabei gefragt, ob man denn wenn man für die Demonstrationsrechte der Menschen hier in Österreich eintreten würde, bekanntlicherweise sucht man ja momentan über die Bezeichnung “Spassdemos” nach einem Weg, Demonstrationen auch hier zu untersagen, nicht zweifelsfrei auch als Rechter deklariert würde.

Ob man, wenn man 9/11, welches wie gesagt die Amerikaner selbst noch als ungeklärt betrachten, als ungeklärt bezeichnen würde, nicht auch den Hauch eines Rechten bekäme.

Ja, ob es denn nicht so ist, dass inzwischen all das, was in unserer Gesellschaft nicht hundertprozentig Systemkonform ist, von Grund auf als rechts deklariert wird.

Ob denn nicht, auch dann wenn alle Merkmale eines Rechten fehlen, dessen sind Religionsfeindlichkeit, Ausländerfeindlichkeit und Deutschlandtreue, man ganz einfach das, was man nicht versteht, als rechts deklariert.

Ja, ob man sich, wenn man auf eine Veranstaltung geht, oder als Sprecher bei einer Demo aufscheint, auch in Österreich zuerst Gedanken machen müsse, wer aller kommen könnte. Sprich: Am Besten nichts mehr tut, weil ja immer Etwas passieren könnte. Oder?

Im Falle von Xavier Naidoo zum Beispiel wäre es wirklich einfach erklärbar:

.) 9/11 ist und das gibt ja das weisse Haus auch zu bis heute ein Bestandteil einer Untersuchungskommission
.) Die Appartheit abschaffen zu wollen ist für einen gläubigen Christen, im Fall von Xavier Naidoo, einem gläubigen Katholiken ebenfalls logisch

und

.) Das er sich für Demonstrationsrechte einsetzt eine Folge der goldenen Regel, des: „Liebe Gott den Herrn, der Alles gemacht hat und Deinen Nächsten, auch Deine Feinde, wie Dich selbst“.

Warum diese Einstellung allerdings als rechts gewertet wird?

Nun vielleicht wegen der Bibel:

Mt 25,34
Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!


Ich glaube aber, dass hat mit einer politischen Einstellung noch nicht unbedingt zu tun.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.