Räuchern
Im Kindergarten St. Ulrich wurde "geräuchert"

Ulli Rutar, Daniela Wurzinger, Sonja Fischer und Rosi Zwischenberger
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  • Ulli Rutar, Daniela Wurzinger, Sonja Fischer und Rosi Zwischenberger
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Brauchtum wird in der heutigen Zeit neu entdeckt. Im Kindergarten St. Ulrich gab's eine Praxiseinheit.

STEUERBERG, ST. ULRICH (fri). Wenn sich die Sonne und das Licht rar machen und die Dunkelheit die Oberhand gewinnt, dann verlagert sich das Leben nach innen. "Heute haben wir viel Licht in den Häusern, aber das war nicht immer so", gibt Kräuter-Pädagogin Rosi Zwischenberger zu bedenken. "Die Gebäude hatten in früheren Zeiten kleine und oft undichte Fenster. Man hatte keine Fernsehgeräte, Computer und Co., wollte sich gegen das, was draußen war, schützen und verbrachte die Zeit der Raunächte mit Handarbeiten, Ritualen und Musizieren. Dazu gehörte auch das Räuchern."


Sehnsucht nach Ruhe

"In unserer schnelllebigen Zeit wächst die Sehnsucht nach Ruhe und Stille", sagt Zwischenberger. "Gerade um die Weihnachtszeit besinnt man sich gerne auf das, was im Leben wirklich zählt." Das Räuchern als altes Brauchtum wird eben von jungen Frauen wiederentdeckt. Das war auch das Motto, unter dem ein Elternabend im Kindergarten der Diakonie de La Tour in St. Ulrich stand. Im Sommer hatten die Pädagoginnen gemeinsam mit Zwischenberger eine Exkursion auf die Hochrindl gestartet und die Zutaten für eine Räuchermischung gesammelt.

Zwölf Raunächte

Die zwölf Raunächte beginnen mit dem 25. Dezember und enden mit dem Dreikönigstag. Jede Nacht hat eine andere Bedeutung. Während die Nächte vor dem Jahreswechsel mit dem Abschließen und dem Entdecken seiner Ziele zu tun haben, dreht sich nach Neujahr alles um den Neubeginn und das Erwachen.
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Zur Sache

Ahnenmischung von Rosi Zwischenberger
Beifuß: Der Beifuß hilft uns unseren Lebensweg im Hier und Jetzt zu leben.
Engelwurz: Die Engelwurz lässt einen schützenden Lichtmantel entstehen und hilft mit den Engeln zu kommunizieren.
Zirbe: Die Zirbe energetisiert den ganzen Körper und hilft wieder aufrecht im Leben zu stehen.
Lärche: Die Lärche steht für Neubeginn. Sie erleichtert Altes loszulassen und Neues zu beginnen.
Wacholder: Der Wacholder hat eine reinigende und keimtötende Wirkung. Er klärt und stärkt, wirkt belebend, schenkt neuen Mut.

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