KEM Feldkirchen und Himmelberg bietet Solaranlagen-Check an

Check für Solaranlagen: Voraussetzung – der Standort der Anlage muss in den Klima- und Energiemodell-Gemeinden Feldkirchen & Himmelberg sein
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FELDKIRCHEN/HIMMELBERG. Eine Solarthermie-Anlage liefert Wärme aus Sonnenlicht ohne teuren Brennstoff zu benötigen und das oft über 25 Jahre lang. So gelten diese Anlagen als wartungsarm, jedoch sollte zur Sicherung der Anlageneffizienz und ihrer Betriebssicherheit eine regelmäßige Wartung durchgeführt werden.

Regelmäßige Kontrolle

Die Besitzer selbst können nicht immer exakt beurteilen, ob die installierte Anlage auch optimal läuft. Wenn nicht, bringt sie nicht die erhoffte Einsparung. Bei einer Fehlfunktion der Anlage wird der hohe Verbrauch an Brennstoff oft mit der Witterung oder den eigenen Heizgewohnheiten erklärt.
„Solaranlagen sollten in regelmäßigen Abständen überprüft werden, damit kostspielige Reparaturen vermieden, und das Potenzial der Anlage voll ausgeschöpft werden kann“, betont Modellregionsmanagerin Sabine Kinz.

Schäden vermeiden

"Untersuchungen haben gezeigt, dass die Mehrzahl der in Betrieb befindlichen Solaranlagen zumindest kleinere Mängel aufweist." Wenn Mängel an einer Solaranlage rechtzeitig entdeckt werden, können dadurch größere Schäden vermieden werden. Zum Beispiel die fehlerhafte Kommunikation zwischen der Solaranlage und dem Heizkessel – hier muss die Regelung überprüft werden. Oder die Leitungsdämmung im Außenbereich ist nicht witterungs- und UV-beständig. Beides lässt sich meist einfach beheben. Eine Sichtprüfung der Kollektoren ist empfehlenswert. Durch einen Defekt oder starke Verschmutzungen der Solarkollektoren kommt es unweigerlich zur
Beeinträchtigung der Durchlässigkeit der Glasabdeckung und somit zu Leistungseinbußen.

Frage des Standorts

Die Solarflüssigkeit ist ein Gemisch aus Wasser, Frostschutz und Korrosionsschutz. Sie dient zu Übertragung der Wärme und wird mit einer Umwälzpumpe vom Kollektor bis hin zum Wärmetauscher durch ein Rohrsystem gepumpt. Ist die Flüssigkeit nicht mehr in Ordnung, ist der Frost- und Korrosionsschutz nicht mehr sichergestellt. Hier kann auch gleichzeitig überprüft werden, ob die Umwälzpumpe getauscht werden soll. Für diese bietet die Kem Feldkirchen und Himmelberg eine Förderung an. Eine ausführliche Überprüfung der Anlagen wird nun von der Klima- und Energie-Modellregion Feldkirchen und Himmelberg gefördert. Voraussetzungen für den Erhalt der Förderung: Die Anlage muss sich in den Kem Gemeinden Feldkirchen und Himmelberg befinden, mindestens zwei Jahre alt und maximal 30 Quadratmeter groß sein.

Zur Sache


Wer die Förderung in der Höhe von 175 Euro erhalten möchte, muss sich bei der KEM Feldkirchen und Himmelberg anmelden. Ohne vorherige Anmeldung wird keine Förderung ausgezahlt. Nach der Anmeldung kann der Solaranlagen Check bei einem regionalen konzessionierten Installateur beauftragt werden.
Die Umsetzung soll innerhalb von acht Wochen stattfinden. Nach Fertigstellung der Arbeiten werden die Unterlagen bei der Kem abgegeben und die Förderung ausgezahlt.
Gefördert werden 25 Anlagen, Richtwert für einen Check sind 250 Euro.

Info: KEM Feldkirchen & Himmelberg, Sabine Kinz, Tel. 042 76/ 25 11 330. mail: KEM.feldkirchen@kaernten-mitte.at

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