Parkregeln in Feldkirchen
Strafzettel statt Kulanz, Parkwächter sorgen für Unmut bei Kunden
- Thomas Virgolini
- Foto: MeinBezirk
- hochgeladen von Isabella Frießnegg
10.-Oktober-Straße: Unternehmer kritisieren Abstrafung durch Parkwächter.
FELDKIRCHEN. Im Vorjahr wurde die Parkraumbewirtschaftung in Feldkirchen in neue Hände übergeben. Die Parkraumbewirtschaftung umfasst die gezielte Verwaltung und Kontrolle von Parkflächen im öffentlichen und privaten Raum, um den Parksuchverkehr zu reduzieren, die Flächennutzung zu optimieren und Platz für Anwohner zu sichern.
Rigoroses Vorgehen
Derzeit gehen die Parkwächter rigoros gegen die Parksünder – sprich Dauerparker in der 10.-Oktober-Straße vor. Das sorgt bei Unternehmern für Ärger, da vielfach auch Kunden, die nur für Abhol- und Ladetätigkeit ihr Fahrzeug vor den Geschäften abstellen, abgestraft werden. "Wir wollen alle keine Dauerparker. Allerdings wäre eine klare Kommunikation wünschenswert, um Kunden nicht zu verärgern und unnötige Aufregung zu vermeiden", sagt Thomas Virgolini, der den Handy Shop in der 10.-Oktober-Straße betreibt.
"Unternehmer sollen nicht abgestraft werden"
"Grundsätzlich ist das Parken am Gehsteig ist in Österreich laut StVO verboten", sagt Wirtschaftsreferent, Bürgermeister Martin Treffner (ÖVP). "Wir geben Berechtigungskarten an die Unternehmer, die dafür bezahlen, aus. Mit dieser Karte darf man das Auto für zehn Minuten vor dem Geschäft für Ladetätigkeiten abstellen. Wenn die Karte für diesen Zweck an einen Kunden weitergegeben wird, ist das in Ordnung. Wir möchten nicht die Wirtschaftstreibenden und die Kunden abstrafen. Dieser Fehler soll korrigiert werden und Betroffene können sich bei mir melden."
Kommunikation stärken
Das richtige Maß zu finden, wäre für Straßenreferent, Vizebürgermeister Christian Petautschnig (SPÖ) wünschenswert. "Dauerparker haben in den 10.-Oktober-Straße definitiv nichts verloren. Allerdings sollten die Parkwächter nicht immer gleich ihren Strafzettel zücken, sondern mit Augenmaß vorgehen. Es könnte in der ersten Phase helfen, die entsprechenden Kunden und Unternehmer zu verwarnen und auf die gesetzlichen Bestimmungen hinzuweisen", so Petautschnig. "Im Sinne eines Miteinanders und im Sinne der Einkaufsstadt Feldkirchen wäre das zielführend."
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