Geschichte und Natur an der Tiebel
Wandertag der Laboisner Pensionisten
- Die Wandergruppe aus Laboisen im Poitschacher Graben.
- Foto: Sigi Preiml
- hochgeladen von bernhard knes
Der erste Wandertag im Frühjahr, organisiert von Nageler Ruth und Obmann Franz Skumac, führte die Laboisner Pensionisten durch den malerischen Poitschacher Graben nach Himmelberg zum Schmiede- und Sensenmuseum der Familie Offner-Zeilinger.
FELDKIRCHEN. Der rund fünf Kilometer lange Poitschacher Graben zwischen Feldkirchen und Himmelberg ist ein idyllischer Naturraum, der besonders für seinen Rundweg entlang der Tiebel bekannt ist, die niemals zufriert. Zur damaligen Zeit wurden über 100 Mühlen, Schmieden und Fabriken durch das Wasser angetrieben.
Museumsbesuch und Kulinarik
In Himmelberg angekommen, wurden die Teilnehmer im Sensenmuseum herzlich empfangen. Dort konnten sie ein Stück Industriegeschichte erleben: Ein originales Sensenwerk, historische Maschinen und eine faszinierende Zeitreise in die Vergangenheit.
Erasmus Karl Zeilinger erwarb 1874 die Sensenschmiede, in der die bekannte „Naturgraue Himmelberger Sense“ hergestellt wurde. Das bis heute erhaltene Sensenwerk Karl Zeilinger produzierte noch bis 1956 Sensen. Nach der interessanten Führung stärkten sich die Wanderer im Landgasthaus Zeilinger, bevor es bei regnerischem Wetter zurück durch den Poitschacher Graben zum Ausgangspunkt ging. Ein gelungener Ausflug voller Geschichte und Natur.
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