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SPÖ Prettner: Frauenpolitik als Gesellschaftspolitik begreifen und nicht auf den 8. März reduzieren

Anlässlich des morgigen Internationalen Frauentages mahnt SPÖ Frauenreferentin LRin Beate Prettner ein Ende der Ankündigungspolitik und des gegenseitigen Zuschiebens von Verantwortungen bei allen Parteien ein. „Es kann und darf nicht sein, dass nur einmal jährlich, wenn der 8. März vor der Türe steht, plötzlich alle Parteien einen Aufschrei machen und bedauern, dass angeblich keine Erfolge erzielt werden! Vielmehr ist es so, dass Frauenpolitik das ganze Jahr stattfinden muss – dann werden wir auch in einem gemeinsamen Kraftakt Verbesserungen für die Frauen erzielen können“, hält Prettner fest.

Die SPÖ Frauenreferentin erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, dass Frauenpolitik Gesellschaftspolitik ist und jeder einzelne politische Referent in der Kärntner Landesregierung in seinen Referatsbereichen Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung hat, um die Situation der Frauen in Kärnten nachhaltig zu verbessern. „Wenn ein Wirtschaftsreferent die Vergabe von Wirtschaftsförderungen an damit einhergehende Frauenförderungen in den Betrieben koppelt, dann ist das Frauenpolitik! Wenn ein Kindergartenreferent sich für mehr Betreuungsplätze entsprechend der VIF Kriterien einsetzt, dann ist das Frauenpolitik! Wenn ein Bildungsreferent gendersensible Berufsorientierung als Unterrichtsfach zur Förderung junger Mädchen in das Regelschulwesen integriert, dann ist das Frauenpolitik!“, stellt Prettner klar, dass es an Ideen nicht mangele, doch es auch den politischen Willen zur Umsetzung und ein Bekenntnis aller Parteien zu einer frauen- und familienfreundlichen Politik brauche, um am Ende des Tages auch Ergebnisse zu erzielen.

„Die Zeit der ewigen Forderungen muss endlich ein Ende haben - die Zeit des Umsetzens muss beginnen!“, richtet Prettner ihren Appell an alle Kärntner Parteien, die ihnen im Rahmen der Referatsaufteilung zur Verfügung stehenden Mittel auch zu nutzen. Die Vorschläge, für nachhaltige Verbesserungen der Lebenssituationen von Frauen würden am Tisch liegen, jetzt brauche es den politischen Willen, diesen Weg auch gemeinsam zu beschreiten, so die SPÖ Frauenreferentin. „Anstatt jedes Jahr am Internationalen Frauentag zu versuchen das Rad neu zu erfinden und mit neuen Vorschlägen die größte Schlagzeile zu erzielen, sollten die bereits bestehenden Forderungen endlich umgesetzt werden. Schließlich geht es hier um das Schicksal von mehr als der Hälfte der Kärntner Bevölkerung – Parteipolitik auf dem Rücken der Frauen machen zu wollen, wäre eine Bankrotterklärung an unser aller Zukunft und darf so nicht stattfinden. Wir haben die Werkzeuge in der Hand – aber sie müssen auch genutzt werden“, so Prettner.

Autor:

SPÖ Kärnten aus Klagenfurt

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