Gemeinderatswahl
Wer gewinnt in Feldkirchen?

Wie die Zusammensetzung des Gemeinderats im Feldkirchner Rathaus zukünftig ausschaut wird am 28. Februar entschieden
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In der Stadtgemeinde Feldkirchen treten fünf Fraktionen zur Gemeinderatswahl an. Die WOCHE präsentiert die Bürgermeister- und Spitzenkandidaten der Tiebelstadt.

FELDKIRCHEN. Am 28. Februar werden in den Kärntner Gemeinden die Gemeinderäte und damit auch die Bürgermeister neu gewählt. In der Bezirkshauptstadt Feldkirchen treten die ÖVP mit dem amtierenden Bürgermeister Martin Treffner, die SPÖ mit Karl Lang, die FPÖ mit Helmut Kraßnig, die Grünen mit Christoph Gräfling und die Liste FE Plus mit Heinz Breschan an. Wir haben die Spitzendkandidaten zum Gespräch gebeten.

Martin Treffner, ÖVP

„In den nächsten zehn Jahren sehe ich unsere wunderschöne Tiebelstadt als einen florierenden Wirtschaftsstandort mit vielen Arbeitsplätzen, bei dem Wohnen, Leben und Wirken der Menschen miteinander verschmelzen. Als eine Stadt der Begegnung und des gegenseitigen Respekts, die eine gute Lebensgrundlage bietet, die auf die Bedürfnisse von Mensch und Umwelt abgestimmt ist. Gemeinsam haben wir bereits viel umgesetzt: Wohnbau im Miet- & Eigentumsbereich, Infrastrukturprojekte wie Ausbau des Hochwasserschutzes, Kreisverkehr, Krankenhaus-Zufahrt nach Waiern, Eröffnung des neuen Schulcampus u.v.m und Dank der heimischen Wirtschaft wurden in den letzten sechs Jahren rund 500 Arbeitsplätze zusätzlich geschaffen.

Karl Lang, SPÖ

„Mehr aus Feldkirchen machen – sollte das Motto für die nächsten Jahre sein. In der Innenstadt braucht es nachhaltige Erneuerung: mit den Hausbesitzern eine Fassaden-Sanierungs-Aktion, mit den Gewerbetreibenden dafür sorgen, dass alles ein zeitgemäßes Styling erhält und mit Experten neue Ideen für die Innenstadt ausarbeiten. Ein Leuchtturmprojekt kann ein Generationenpark auf der Domenigwiese beim Amthof sein, wo man nach Herzenslust spazieren, relaxen oder Bewegungsangebote ausprobieren kann. Die Vereine müssen mit zusätzlichen Mitteln jährlich unterstützt werden. Die Sport-, Kultur-, Musik- und Traditionsvereine, die Feuerwehr, das Rote Kreuz und die Faschingsgilde - sie geben Feldkirchen Identität und Zusammenhalt.

Helmut Kraßnig, FPÖ

„Ich bin der Meinung, dass Feldkirchen sich zu einer bürgernahen, unbürokratischen Bezirksstadt entwickeln wird  wird, wo die Bürger in den Entscheidungsprozess wichtiger Themen miteingebunden sind. Feldkirchen wird eine lebenswerte Bezirksstadt von regionaler Bedeutung mit funktionierendem Vereins-, Kultur- und Freizeitleben sein. Folgende Themengebiete müssen bewältigt werden. Dazu gehören die Sanierung von Schulen sowie deren Standorterhaltung sowie die Erweiterung und Förderung der Angebote für Kinder- und Jugendfreizeitgestaltung  (unter anderem die Generalsanierung des Sportzentrums).

Christoph Gräfling, Die Grünen

„Wichtig wird es sein den Bildungsstandort für unsere jungen Menschen zu erhalten und die Stadtfinanzen in Ordnung zu bringen. Die Schulen in Radweg und St. Martin dürfen unter keinen Umständen geschlossen werden, sie gehören saniert. Die Corona-Krise hat nun den Schuldenstand auf 5 Mio. Euro anwachsen lassen. Daher braucht es ein zukunftsweisendes Finanzkonzept. Feldkirchen kann mit seiner zentralen Lage punkten. In den letzten Jahren haben viele Junge unsere Region verlassen, um beruflich voranzukommen. Diesen Trend gilt es aufzuhalten. Für junge Menschen müssen die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Es braucht ein professionelles Konzept für Betriebsansiedlungen und eine moderne Tourismusstrategie.

Heinz Breschan, Liste FePlus

Wichtig ist es jetzt und in der kommenden Dekade einen effizienten und sparsamen Umgang mit Steuergeld zu pflegen, weiters darf es keine weitere Erhöhung von Gebühren und Abgaben geben. Transparente Entscheidungsprozesse und die Offenlegung von Förderungen und Subventionen sind essentiell wichtig. Entscheidungen müssen mit Sachverstand getroffen, wirtschaftliche und soziale Aspekte stärker miteinbezogen werden. Sachpolitik und nicht Parteipolitik müssen im Mittelpunkt stehen. Sachlichkeit, Kreativität und Meinungsvielfalt sollten selbstverständlich sein. Wir stehen für ganzheitliche Lösungen, die mit den BürgerInnen erarbeitet und umgesetzt werden. Die Politik muss allein Feldkirchen verpflichtet sein.

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