Neuer Club kein Rückschritt

Jasmina Skalic spielt nun für den FC Feldkirchen/SV Magdalensberg in der 2. Frauenliga Ost/Süd
  • Jasmina Skalic spielt nun für den FC Feldkirchen/SV Magdalensberg in der 2. Frauenliga Ost/Süd
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  • hochgeladen von Erich Hober

SPITTAL. Sie ist 19 Jahre jung und hat im Frauenfußball schon einiges erlebt. Die Rede ist von Jasmina Skalic. Sie wechselte für die aktuelle Saison von Bundesligist FC St. Veit zum Aufsteiger der 2. Frauenliga Ost/Süd FC Feldkirchen/SV Magdalensberg.
Für die Spittalerin ist die 2. Bundesliga kein Rückschritt, wie sie beteuert: "Das Niveau in der Bundesliga ist schon höher, aber das hängt auch mit dem jeweiligen Bundesland ab. Mein neuer Club ist sicher nicht schlechter als die Carinthian Soccerwomen, wie die ehemaligen St. Veiter nun heißen."

In Volksschule entdeckt

Ihren ersten Kontakt mit dem Fußball hatte Skalic in der Volksschule. "Wolfgang Tscheru war damals unser Volksschullehrer und Trainer beim SV Spittal. Er hat mich zum Verein gebracht", erzählt die Tochter einer Slowenin und eines Bosniers. Bis zum 15. Lebensjahr spielte sie mit den Jungs beim SV Spittal und untermauerte ihre Leistung als Junioren-Rekordtorschützin. Mit der Zwischenstation in Rothenthurn wechselte sie darauf hin zum FC Kärnten in die Bundesliga, der im Laufe der Zeit FC St. Veit hieß.
Dabei hätte es Skalic noch besser treffen können, wäre da nicht eine Operation im Weg gestanden. "Ich musste mich mit 16 einer Fußoperation unterziehen. Weil ein Knochen im Sprunggelenk abgenützt war, musste ein anderer vom Knie ins Sprunggelenk eingesetzt werden", sagt Skalic und verrät, was passiert wäre, hätte es diese Operation nicht gegeben: "Ich hatte damals ein Angebot von Dortmund."

Hohe Ziele

Den Traum vom Ausland hat Skalic nicht aufgegeben. "Deutschland wäre ein Traum. In erster Linie will ich nun mit dem FC Feldkirchen/SV Magdalensberg erfolgreich sein und irgendwann, wenn ich nicht mehr spiele, kann ich mir vorstellen, als Trainerin zu arbeiten", so Skalic. Sie weiß auch genau, was sie nicht mehr will, nämlich: "In Österreich in einer unteren Liga als die 2. Frauenliga zu spielen."
Skalic ist slowenische Staatsbürgerin, aber einer österreichischen Spielerin gleich gestellt. Für Slowenien hat sich bereits in den Nachwuchsnationalteams gespielt. Für die U19 kam sie auf acht Spiele und ein Tor. Zudem gehört sie zum erweiterten Kader der slowenischen A-Nationalmannschaft.
Das erste Spiel gegen Titelfavorit Leoben ging noch mit 0:6 verloren. Das nächste Spiel haben die Feldkirchnerinnen am 25. August daheim gegen USC Landhaus 1b.

Autor:

Erich Hober aus Klagenfurt

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