Erdäpfel-Fans aufgepasst: Die Erdäpfel wachsen nun im Turm

Fabian Pirker und Lukas Bürger (v.li.) wollen mit den beiden Projektpartnern das Garten-Segment innovativ erweitern
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HIMMELBERG/BODENSDORF (fri). Mit einem innovativen Projekt erobert Fabian Pirker, Geschäftsführer des Kärntner Unternehmens Gusta Garden, mit seinen Co-Foundern Armin Buttazoni, Lukas Bürger und David Dietrich die Herzen der Erdäpfel-Fans.

Kunststoff oder Stahl

Ab April soll der kleine, große Gartenhelfer aus langlebigem, verzinktem Stahl und in einer günstigeren Version aus preiswertem Kunststoff im Handel erhältlich sein. Die Stahl-Variante wird in Himmelberg produziert. Bis 16. März läuft noch eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter.
Aber der Reihe nach. Die eigentliche Idee kam dem Feldkirchner Lukas Bürger, als er sich intensiver mit den Vorzügen des Hochbeets, das schon seit einigen Jahren im Himmelberger Unternehmen Buttazoni produziert wird, beschäftigt hat. "Platzmangel", so bringt Bürger seinen Grundgedanken auf den Punkt.

Platz ist Mangelware

"Viele Hobbygärtner müssen auf kleiner Fläche möglichst viel anbauen können. Darum gehen wir mit unserem Turm in die Höhe." In zwei verschiedenen Größen werden die Bauelemente, die jeweils im Viererpack erhältlich sind, geliefert. Geplant sind künftig zudem der Verkauf von Saatgut und weiterem Zubehör. "Wir wollen damit dem Trend zum kleinen, aber feinen Garten gerecht werden und vollkommen neue Möglichkeiten des Gemüseanbaus eröffnen. Bisher gab es in dieser Kategorie noch kein "ready to plant"-Produkt."

Befüllen und stapeln

In Europa werden pro Person und Jahr rund 72 Kilogramm Erdäpfel konsumiert, in Kanada liegt der Durchschnitt pro Person sogar bei knapp 80 Kilogramm. Das Nachtschattengewächs zählt somit in vielen Teilen der Welt zu den beliebtesten Grundnahrungsmitteln. Der herkömmliche Anbau vom Erdapfel beansprucht jedoch viel Platz. Dieses Problem hat Fabian Pirker, Geschäftsführer des Kärntner Unternehmens Gusta Garden nun gelöst. Mit Erde befüllt und gestapelt, kann man aber nicht nur Erdäpfel, sondern auch Kräuter, Salat oder anderes Gemüse darin pflanzen.

Multifunktionell

"Sobald man seine Saat gesetzt hat, werden die einzelnen Elemente übereinander aufgestellt, damit die Pflanze aus den Öffnungen wachsen und Sonnenenergie aufnehmen kann", so Pirker. Er betont zudem die Vielseitigkeit des Turmes: "Die oberste Etage kann auch als Hochbeet verwendet werden. Zusätzlich können die Etagen unabhängig voneinander bepflanzt und geerntet werden."

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Autor:

Isabella Frießnegg aus Feldkirchen

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