Hüttenberg ist die Rentner-Hochburg

Ist Ihre Region eine Beamtenhochburg? Die WOCHE präsentiert die Statistik über den Broterwerb der Mittelkärntner.

Die WOCHE nahm die Bevölkerung und ihre Tätigkeiten in den Bezirken Feldkirchen und St. Veit unter die Lupe. Wo wohnen die meisten Pensionisten, Beamten, Selbstständigen usw.

• Beamten: Die meisten Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung, Schulwesen und Sozialversicherungsdiensten leben prozentuell mit Abstand in der Gemeinde Ossiach. Hier ist jeder fünfte Einwohner ein Beamter oder Lehrer. 21,2 Prozent der Bevölkerung (740 Einwohner) arbeiten im öffentlichen Dienst. Dahinter folgen St. Georgen/Längsee mit 16,9 %, St. Veit/Glan (16,1 %), Frauenstein (15,9 %) und Steindorf (15,2 %). Alle übrigen Gemeinden liegen unter 15 Prozent.

• Handel: Die meisten Personen, die dem Handel bzw. der Reparatur von KFZ und Gebrauchsgütern zugerechnet werden, gibt es laut Statistik Austria in Brückl. 18,2 Prozent der Bevölkerung (rund 3.000 Einwohner) werden diesen Sparten zugerechnet. Steindorf liegt mit 17,3 % knapp dahinter. Es folgen St. Veit (16,8 %), Möbling (15,8 %), Feldkirchen (16,4 %), Frauenstein (15,3 %) und Steuerberg (15,1 %). Alle übrigen liegen darunter.

• Hausfrauen: Deutsch-Griffen ist die Hochburg der Mittelkärntner Hausfrauen. Denn der Kategorie „Ausschließlich im Haushalt Tätige“ werden 20,7 Prozent von rund 1.000 Gemeindebürgern zugeordnet. Mit 19,7 % liegt St. Urban nur knapp dahinter. Weitere Hochburgen sind Steindorf (18,1 %), Gnesau (17,9 %), Glanegg (17,7 %), Liebenfels und Steuerberg (17,6 %) sowie Eberstein mit 17,1 %. Alle anderen Gemeinden haben weniger als 17 Prozent Anteil.

• Forstwirtschaft: Den höchsten Anteil an Beschäftigten in der der Land- und Forstwirtschaft hat, gemessen an der Einwohnerzahl, Metnitz mit 23,6 Prozent bei rund 2.300 Einwohnern. Dahinter folgen Glödnitz mit 18,2 %, Deutsch-Griffen (17,5 %), Eberstein (17,3 %), Straßburg (16,6 Prozent bei einer Einwohnerzahl von rund 2.200). Alle anderen Gemeinden liegen unter 15 %.

• Pensionen: Die Hochburg der Pensionisten befindet sich in Hüttenberg. Von den rund 1.700 Bewohnern befinden sich 28 Prozent im Ruhestand. Knapp dahinter mit 25,6 % befindet sich Deutsch-Griffen, Klein St. Paul (25,2 %), Straßburg (23,9 %), Friesach (23,8 %), Glanegg (23,6 %), Steindorf (23,3 %), St. Veit/Glan (23,2 %) und Ossiach (23,1%), alle anderen Gemeinden knapp darunter.

• Selbstständige: Die Marktgemeinde Metnitz hat mit 27,9 Prozent der Bevölkerung die meisten selbstständig Erwerbstätigen (Unternehmer) in ihrer Gemeinde. Mit Abstand dahinter liegen Deutsch-Griffen (23,5 %), Eberstein (22,9 %), Glödnitz (22,3 %), Straßburg (21,8 %), Weitensfeld (21,7 %) und Ossiach (20,9 %). Alle anderen liegen darunter.

• Unselbstständige: Althofen hat die meisten „Hackler“. Hier sind von den rund 4.700 Einwohnern 91,1 Prozent unselbstständig Beschäftigte zu Hause. Gleich dahinter kommen Micheldorf mit 89 %, St. Veit/Glan (87,7 %), Feldkirchen (86,6 %), Brückl (84,2 %) sowie St. Georgen/Längsee mit 84 %. Alle anderen liegen darunter.

Am wenigsten unselbstständig Beschäftigte leben in Metnitz mit 69,6 % der rund 2.300 Einwohner.
Quelle: Statistik Austria

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