30.11.2016, 07:00 Uhr

4,8 Millionen Euro warten im Topf

Zur Leader-Region kärnten:mitte gehört auch die Klima- und Energiemodellregion Feldkirchen-Himmelberg (Foto: KK)

Regionalentwicklung kärnten:mitte: „Nachhaltige Projekte einreichen und EU-Fördergelder lukrieren!“

BEZIRK (fri). Ziel der Leader-Region ist es aus Visionen viele tolle Projekte entstehen zu lassen, die Mittelkärnten nachhaltig stärken. "In der letzten, sehr erfolgreichen Leader-Programmperiode 2007 – 2014 konnten insgesamt 24 innovative und nachhaltige Projekte wie zum Beispiel die Dachmarke Berg-Nockholz in der Region kärnten:mitte realisiert werden", verrät Andreas Duller, Geschäftsführer der Regionalentwicklung kärnten:mitte.

Projekte gesucht!

"Eben weil der Erfolg so groß war, wurde das Leader-Fördervolumen für die laufende Programmperiode 2014 – 2020 verdoppelt und beträgt jetzt 4,8 Millionen Euro."
Duller appelliert darum an alle die Chance zu nützen. "Für regionale Projekte zur Stärkung des ländlichen Raums können engagierte Projektträger einen beachtlichen Anteil an EU-Fördermitteln lukrieren, nämlich bis zu 70 Prozent der Gesamtprojektkosten! Es ist genügend Potenzial in unserer Region vorhanden, gefragt sind gute Projektideen und Menschen, welche diese Ideen auch in die Realität umsetzen."


Kurz vor Genehmigung

Aktuelle Projekte in Feldkichen sind derzeit „Nockholz – Erweiterung und Positionierung der Marke“ sowie die Positionierung von „Vulgarnamen als Kulturgut und Identitätsfaktor“. Gerade Nockholz ist ein absolutes Vorzeigeprojekt, das sich in den letzten Jahren positiv entwickelt hat und nun auf ein größeres, weiteres Projekt im kommenden Jahr vorbereiten soll. Außerdem befinden sich im Bezirk Feldkirchen drei größere Projekte kurz vor der Genehmigung durch das Land Kärnten. Der Projektträger und Titel der Projekte dürfen allerdings erst nach dieser Genehmigung (Förderzusage) bekannt gegeben werden.

Wer ist Projektträger?

Projektträger werden können Gemeinden, Bewirtschafter von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, gemeinnützige Organisationen (NGOs), Arbeitsgemeinschaften (ARGE), Gruppen mit gemeinnützigem Ansinnen, Vereine.
Wichtig: Bevor mit der Projektumsetzung begonnen wird, muss bei der Regionalentwicklung kärnten:mitte eine detaillierte Projektbeschreibung eingereicht werden. Bei positiver Beurteilung kann mit der Umsetzung begonnen werden. Die Regionalentwicklung unterstützt die Projektträger auch bei der Erarbeitung der Entwicklungskonzepte bzw. rund ums Projekt.
Gefördert werden grundsätzlich Impuls- oder Pilotprojekte mit innovativem, nachhaltigem Charakter, und das in sämtlichen Bereichen – von Bildung, Energie, Wissenschaft und Forschung, Generationen und Lebensqualität, über Kunst und Kultur, Land-, Forstwirtschaft und Kulinarik bis hin zu (Natur-) Tourismus, Wirtschaft, Gewerbe und Handwerk. Ein großes Augenmerk wird künftig auch auf Netzwerkbildungen und bereichsübergreifende Projekte gelegt.

Zur Sache

Leader ist ein Förderprogramm der Europäischen Union im Rahmen des Strukturfonds, mit dem seit 1991 lokale Initiativen bzw. Projekte im ländlichen Raum unterstützt werden.

Neu in der laufenden Programmperiode ist, dass auch Kleinprojekte mit maximalen Gesamtprojektkosten bis zu 5.700 Euro finanziell unterstützt werden können – sogar mit einem Fördervolumen von bis zu 80 Prozent. Das ist eine Chance für Vereine, Schulen, NGOs etc., die Projekte für das Gemeinwohl und für die Region umsetzen können.

Zur Leader-Region kärnten:mitte gehören 32 Gemeinden mit rund 100.000 Einwohnern. Sie erstreckt sich über 1.997,6 km² von der Saualpe über die Gurktaler Alpen bis zu den Nockbergen.

Jeden ersten
Donnerstag im Monat gibt es im Rathaus Feldkirchen von 9 bis 12 Uhr eine „Sprechstunde der Regionalentwicklung“. Dabei kann man sich Infos rund um die Projektentwicklung holen.
Telefonische Voranmeldung bei der Regionalentwicklung kärnten:mitte: 04212/ 45608 – 21.
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