14.11.2017, 09:50 Uhr

Trotz 0:3-Niederlage: Freude über Herbstsaison überwiegt

Hatte oft Grund zum Jubeln: Neuzugang Sebastian Hertelt traf im Herbstdurchgang neun Mal (Foto: Kuess)

Der SV Feldkirchen überwintert auf dem fünften Tabellenrang der Kärntner Liga. Keine Zu- bzw. Abgänge im Winter geplant.

FELDKIRCHEN (stp). Von einer Top-Herbstsaison in der Kärntner Liga spricht Feldkirchen-Trainer Auron Miloti. Der Trainer hatte das Team letztes Jahr im Winter übernommen und zum Klassenerhalt geführt. Heuer sieht das Tabellenbild noch erfreulicher für die Tibelstädter aus. Nach 16 gespielten Runden steht Rang 5 zu Buche. Zuletzt war man sogar neun Spiele in Folge ohne Niederlage, ehe Tabellenführer ATSV Wolfsberg die Serie im letzten Spiel vor der Winterpause mit einem deutlichen 3:0-Sieg zunichte machte.

"Cup-Niederlage war schlechtestes Spiel"

"Diese Serie spricht sowohl für unsere Defensive, als auch für die Offensive", meint der Coach. "Ich habe gewusst, dass viel im Team steckt. Ich habe mir diese Platzierung nicht erwartet, aber gewusst, dass wir das Zeug dazu haben." Die teilweise bitteren Unentschieden wie gegen die Aufstieger Kraig oder KAC (beide 1:1) will Miloti nicht kritisieren: "Wir haben keine Punkte hergeschenkt. In dieser Liga muss man gegen jedes Team gleich kämpfen." Das einzig schlechte Spiel im Herbst sei die 0:3-Niederlage im KFV-Cup gegen Landskron gewesen. "Da haben wir verdient verloren und sind verdient ausgeschieden", so Miloti.

Hertelt überzeugte auf ganzer Linie

Vor allem Offensivmann Sebastian Hertelt, den man vor Saisonbeginn aus Kraig holte, erwies sich als guter Griff. Mit neun Treffern ist er Feldkirchens bester Torschütze. "Er macht seinen Job sehr gut. Aber man muss auch die anderen Offensivspieler wie Regenfelder oder Kulnik loben, die ihren Teil zu unseren Toren beitragen", will der Trainer keine Einzelspieler besonders hervorheben.

Bis Dezember dürfen sich die Feldkirchner Kicker erstmal eine Pause gönnen, dann wird in der Halle weitertrainiert. Im Kader gebe es laut Auron Miloti keine Baustellen. "Im Winter wird sich bei unserer Mannschaft nicht viel tun. Wir wollen im Frühjahr so weiterspielen wie bisher", bestätigt "Milo". Wenn, dann wolle man weitere junge Spieler in die Kampfmannschaft integrieren.
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