Kabarettistin tauschte in Obertrum Erinnerungen aus

"Weltmeisterinnen": Lisa Fitz, die "bayerische Institution".
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OBERTRUM (schw). Mit ihrem aktuellen Programm "Weltmeisterinnen - gewonnen wird im Kopf" begeisterte Kabarettistin Lisa Fitz im Gasthof Sigl in Obertrum ihr Publikum. "Egal ob es sich um Putzfrau Hilde Eberl, die Feministin Inge von Stein, die CSU-Abgeordneter Gerda Wimmer oder Geheimagentin Olga Gehimnikova handelt - alle vier Frauen sind Weltmeisterinnen in ihrem Universum", so Fitz, die für ihre Protagonistinnnen auch das ultimative Geheimrezept für das Funktionieren der Welt parat hat. Die "bayerische Institution" steht seit 40 Jahren auf der Bühne und deckt Ungleichheiten zwischen Mann und Frau mit Witz und Ironie auf. Sie gilt als "Speerspitze des Frauenkabaretts". Auf Einladung von Bierkabarett-Obmann Raoul Grabner ließ die aus einer Künstlerdynastie stammende Powerfrau und Kultfigur des bayerischen Kabaretts ihre tiefen Weisheiten im Dialekt auf die Besucher wirken. Unter den Beifall klatschenden Gästen waren Hans und Anni Leymüller, die der Kabarettistin vor 37 Jahren über den Jahreswechsel kurzfristig ein Quartier für drei Nächte zur Verfügung stellten. "Unvergesslich, wir haben damals noch nicht gewusst, wie berühmt sie ist", so Leymüller, die mit Fitz Erinnerungen austauschte und sich ein Autogramm holte.

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