Weniger Stau am Walserberg

Verkehrslandesrat Stefan Schnöll und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sind sich einig: Durch verbesserte Grenzkontrollen soll der Stau vermieden werden.
  • Verkehrslandesrat Stefan Schnöll und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sind sich einig: Durch verbesserte Grenzkontrollen soll der Stau vermieden werden.
  • Foto: Franz Neumayr
  • hochgeladen von Gertraud Kleemayr

WALSERBERG (kle). Die endlosen Staus am Walserberg sollen bald der Vergangenheit angehören. Wer aber jetzt glaubt, dass die Grenzkontrollen ganz wegfallen, der freut sich zu früh. Der bayerische Staatsminister für Inneres, Joachim Herrmann und Verkehrslandesrat Stefan Schnöll einigten sich darauf, das der Auto- und Lastwagenverkehr auf Salzburger Seite früher getrennt und separat kontrolliert wird. Außerdem soll die Kontrollstelle auf dem Walserberg adaptiert werden, sodass für die Abfertigung der Autos durchgängig zwei Fahrspuren zur Verfügung stehen. Schnöll und Hermann gehen davon aus, dass dieser Vorschlag rasch realisiert werden kann. „Wichtig ist, dass Salzburg und Bayern sich nun einig sind“, betont Landesrat Schnöll: „Wir hoffen natürlich, dass wir mittelfristig diese Grenzkontrollen überhaupt nicht mehr brauchen.“

Rückstau bis Hallein

Durch den Stau, der teilweise bis Hallein zurück reicht, sind auch die Gemeinden Anif, Grödig und Wals vom Ausweichverkehr stark betroffen. Mit der neuen Einigung mit Bayern sollte sich die Situation etwas entspannen. Nun geht es darum, Wien und Berlin von diesem Plan zu überzeugen. "Wir sind hartnäckig und bleiben daran“, versichert Verkehrsreferent Schnöll.

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