06.04.2017, 16:33 Uhr

Elektro: Ladestationen im ganzen Land

(Foto: Fotos (3): Salzburg AG)

Die Salzburg AG rüstet alle 119 Gemeiden mit mindestens einer Stromtankstelle aus.

SALZBURG/FLACHGAU/OBERTUM (lin). Zur Zeit wird informiert, geplant und diskutiert. Aber so wie es derzeit aussieht werden in den kommenden Monaten im gesamten Land Mitarbeiter der Salzburg AG in allen 119 Salzburger Gemeinden Stromtankstellen bauen. Finanziert werden die rund 28.000 Euro teuren Ladestationen zu je einem Drittel von der Salzburg AG, dem Land und den Gemeinden.

Bereits 49 % der Österreicherinnen und Österreicher können sich vorstellen ein Elektro-Auto zu kaufen, sofern die Ladeinfrastruktur stimmt. Mit den geplanten 22KW-Tankstellen können zwei Fahrzeuge parallel, also insgesamt rund 20 Fahrzeuge täglich aufgelanden werden. Die Ladezeit beträgt etwa zwei Stunden.

Was tun zwei Stunden lang?

Das ist derzeit noch einer der Pferdefüße am System E-Mobil, wie bei einer Info-Veranstaltung auf Einladung des Regionalverbandes Trumerseen deutlich wurde: Wer öffentlich Strom tanken will muss die Ladezeit in fußläufiger Umgebung sinnvoll überbrücken. "Die Salzburg AG wird", so Thomas Messner von der Abteilung "electrodrive" der Salzburg AG, "die Leitungen so verlegen, dass die Stromtankstellen später aufgerüstet und die Ladezeiten für künftige Batterie-Generationen auf 30 Minuten verkürzt werden können.

Tankstellen kein Gratisparktplatz

Aber noch etwas macht den Verkehrsplanern Kopfzerbrechen. Immer öfter wird beobachtet, dass E-Mobil-Besitzer den Ladeplatz ganztägig besetzen. Von außen kann das Ladekabel nämlich nicht entfernt werden, auch wenn die Batterien längst voll sind.

Grundsatzbekenntnis

Das Weltklima retten will vermutlich jeder. Trotzdem muss das Preis-Leistungsverhältnis stimmen, das gilt für Elektroautos natürlich auch. Aber es gibt keine Alternative, wie auch Leonhard Schitter, Vorstandssprecher der Salzburg AG, deutlich macht: "Die Energiewende, weg von den fossilen Energieträgern, ist vor allem auch eine Mobitätswede. Wir setzen daher noch stärker auf Elektromobilität."


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