Kultur-Spaziergang
Einblicke in die windische Kultur in Saak

Die Teilnehmer-Gruppe der windischen Kulturrunde bei der Kirche Saak an Anton Koligs Fresko für die Grabsätte Michor
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  • Die Teilnehmer-Gruppe der windischen Kulturrunde bei der Kirche Saak an Anton Koligs Fresko für die Grabsätte Michor
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Ein Kultur-Spaziergang durch Saak vermittelte tiefe Einblicke in die windische Kultur des unteren Gailtals.

NÖTSCH. Die windische Kulturrunde organisierte einen von der örtlichen Historikerin Brigitte Fatzi fachkundig geführten Kultur-Spaziergang durch Saak. Ausgehend vom Wiegele-Haus in Nötsch führte der Weg vorbei an Anton Koligs Fresko für die Grabstätte Michor und den vielen Gräbern der Nötscher Künstler zum Fresko des „Feiertagschristus“ an der Südwand der Saaker Kirche. Fatzi erklärt: „Dieses Fresko veranschaulicht ganz klar, welche Tätigkeiten seinerzeit an Sonn- und Feiertagen nicht erlaubt waren. Unter anderem auch die Säumerei, die damals im Unteren Gailtal eine bedeutende Rolle spielte“.

Verborgene Gemälde

Durch Umbauarbeiten an der Kirche waren die Gemälde an der Südseite über ein Jahrhundert lang verdeckt. Erst 1983, nach 119 Jahren, wurden sie wieder „vor den Vorhang“ geholt. Ähnliches wiederholte sich mit dem Säumerweg. Erst 1994, mit der Planung und dem Bau der neuen Aufbahrungshalle durch Architekt Werner Moritsch, fand die Gemeinde nordöstlich und etwas oberhalb der Kirche den Faden zum alten Säumerweg wieder, aktivierte ihn als Kunst- und Kulturweg und bereicherte ihn mit Stationen zeitgenössischer Kunst, unter anderem durch Helga Drumls „Totentanz“.

Zu allen Jahreszeiten

Moritsch verrät: „Die Ausstellung entlang des Kunst- und Kulturpfads und entlang des vergessenen Säumerwegs ist nach wie vor ohne Anmeldung zu allen Jahreszeiten empfehlenswert und öffnet einen Blick zu jenen Horizont-Linien, die unsere Nötscher Künstler im Lichte des südlichen Himmels so schätzten und immer wieder malten.“
Ein Höhepunkt der Führung war der Besuch des alten Pfarrhofes mit der Ausstellung von Valentin Oman, die noch bis Ende Oktober geöffnet ist.
Mit dabei waren die Kunst- und Kultur-Liebhaber Sonja Moritsch, Inge Bartolot, Heidi Brosch sowie Volker Pawliska.

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