Land-Flucht oder Land-Sucht?

Man hilft sich gerne am Land
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KÖSTENDORF, WAIDEGG (male). „Ma, wenn I endlich meinen Führerschein hab, dann bin I aber sowas von weg aus der Provinz"! So, oder so ähnlich lauten oftmals die stillen (oder nicht so stillen) Gedanken von Jugendlichen, die bei uns am Lande leben.
Der Wunsch nach mobiler Unabhängigkeit und dem entsprechenden Alter, um endlich den spannenden „Rest der Welt“ zu erkunden, das vertraute, aber vielleicht „uncool“ gewordene Zuhause hinter sich zu lassen, ist bei vielen Teenagern wahrnehmbar groß.
Wie jedoch Eltern, Großeltern, Onkeln und Tanten gegenüber jungen Menschen auf dieses „Begehren der Flucht“ reagieren, ist zumeist für alles, was in Folge daraus wird, oder werden kann, entscheidend. Die Vor- und Nachteile eines Lebensmittelpunktes, sei es auf dem Land oder in der Stadt, werden meist erst im Laufe des Lebens und der damit einhergehenden, gemachten Erfahrungen wirklich bewusst.

Größeres Angebot
Sonja Druml, aus Köstendorf in St. Stefan a. d. Gail, hat bereits in jungen Jahren das heimatliche Tal in Richtung Stadt verlassen und betont: „Wo jemand seinen persönlichen Lebensmittelpunkt haben möchte, sollte jeder individuell selbst entscheiden dürfen. Man sollte auch das Stadt- und Landleben eigentlich nicht vergleichend bewerten. Beides hat Vor- und Nachteile.
Für mich überwiegen die Vorzüge der Stadt, weil es von allem einfach mehr gibt und somit die tatsächliche Möglichkeit einer persönlichen Auswahl nach Lust und Laune besteht."
"Die tolle Infrastruktur der öffentlichen Verkehrsmittel, das größere und vielfältigere Ausbildungs- und auch Jobangebot und natürlich das umfangreiche Freizeitangebot, sei es nun sportlicher, gesellschaftlicher, aber auch kultureller Natur, sind sicherlich in erster Linie für junge Menschen klare und ausschlaggebende Beweggründe in Städte zu ziehen“, argumentiert Sonja.

Großer Zusammenhalt
Albert Pernull, aus Waidegg in der Gemeinde Kirchbach, schätzt das Leben im ländlichen Raum sehr. „Ich schätze ganz einfach den Zusammenhalt der Leute am Land sehr. Nachbarschaftshilfe ist eine Selbstverständlichkeit, weil man sich untereinander kennt und froh ist, mit Unterstützung bei Bedarf rechnen zu dürfen. Auch empfinde ich unseren ländlichen Raum als sicherer, speziell für das Aufwachsen unserer Kinder. Im Kindergarten und später in der Schule sind sie zum Glück nicht nur 'Nummern' für ihre Erzieher und Lehrer. Das stelle ich mir in der Großstadt schon unpersönlicher vor.“

Sag niemals nie
Ob sich am Ende also die Land-Flucht oder die Land-Sucht durchsetzt, hängt letztlich von unseren Lebenserfahrung in allen Bereichen ab. Das „Ich bin dann mal weg“ unserer Teenies kann also vieles bedeuten.
Wir sollten ihnen zugestehen, ihre eigenen Erfahrungen sammeln und auch entsprechend auswerten zu dürfen.

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