Langzeit Bürgermeister
Meilensteine für die Stadtgemeinde Hermagor
- Langzeit-Altbürgermeister Vinzenz Rauscher blickt auf 30 Jahre Bürgermeister-Arbeit zurück
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Langzeit-Alt-Bürgermeister Vinzenz Rauscher blickt für die Woche zufrieden 25 Jahre zurück.
HERMAGOR. Als die Woche Gailtal 1996 aus der Taufe gehoben wurde, war Vinzenz Rauscher schon längst Bürgermeister der Stadtgemeinde Hermagor Dieses Amt bekleidete er 30 Jahre lang und kann daher die Entwicklung der Wulfeniastadt optimal darstellen.
"Ich denke insbesondere an die Investitionen im Tourismus, wo der Aufstieg Hermagors mit Pressegger See und Nassfeld zur führenden Tourismusregion Kärntens begonnen hat." Ein Blick in die Nassfeld-Chronik zeigt Mitte der 1990er-Jahre den massiven Ausbau der Seilbahn-Anlagen. So startete die Trogkofelbahn 1996 ihre erste Winter-Saison. Parallel dazu wurde an der Talbahn "Millennium-Express" von Tröpolach zur Tressdorfer Höhe gebaut, die mit Saisonbeginn 1999 den Skisportlern zur Verfügung stand. Zeitgleich wurde auch die Zweikofelbahn eröffnet. Rauscher erinnert sich: "Durch die gemeinsame partnerschaftliche Arbeit in der Gemeindestube und die gute Zusammenarbeit mit der Wirtschaft konnte Hermagor deutlich an Bedeutung gewinnen und die Lebensqualität der Menschen wesentlich verbessern. Zahlreiche Privatinitiativen sowie Zusammenhalt in der Bevölkerung haben hiezu auch einen wesentlichen Beitrag geleistet."
Bildung, Soziales, Sicherheit
"Auch der Bau der Bildungseinrichtungen (BORG, HLW, VS, Musikschule) waren Meilensteine in der Kommunalpolitik. Ebenso haben die Modernisierung der Ortsfeuerwehren sowie zahlreiche Projekte der Gail- und Wildbachverbauung die Sicherheit der Bevölkerung wesentlich erhöht."
Erfreulich sieht der Ex-Gemeindechef die Betriebsansiedelungen und den Ausbau bestehender Gewerbebetriebe zu leistungsfähigen Leitbetrieben mit vielen Arbeitsplätzen.
"Am Gesundheitssektor konnten neue Fachärzte gewonnen, die Gailtalklinik in ihrem Bestand gesichert und erweitert sowie auch ein Pflegeheim errichtet werden. Für den Freizeit- und Sportbereich entstanden neue Sport- und Spielanlagen sowie diverse Kultureinrichtungen. Mit dem Bau der Kläranlage, der Errichtung von Müll- und Abfall-Anlagen sowie der Trinkwasser-Sicherung wurden bereits wichtige Maßnahmen für den Umweltschutz getroffen. Nicht zu vergessen auch der Bau von Wohnungen, um jungen Menschen ein neues Zuhause zu bieten und einen Beitrag gegen die Abwanderung zu leisten. Die Woche Gailtal hat durch ihre regionale Berichterstattung stets zur guten Kommunikation zwischen Bevölkerung und Gemeinde beigetragen."
Veränderungen und Zukunft
"Heute wird vieles über neue Technologien und Medien ausgetragen, dennoch ist die Gemeindearbeit am nächsten beim Bürger. An erster Stelle steht ganz klar die Gesundheit, gerade jetzt in der Pandemie. Weiters müssen wir gemeinsam am Erhalt unser Landschaft und Umwelt arbeiten. Dies wird das große Kapital der Zukunft. Ich bin überzeugt, dass viele Menschen den Vorteil des ländlichen Lebens mit der persönlichen Sicherheit schätzen werden und die Nachfrage in unserer Region steigen wird. Unserer Jugend müssen wir die beste Bildung ermöglichen. An Digitalisierung mit Breitband führt kein Weg vorbei, genauso an guten Angeboten im Gesundheits- und Betreuungsbereich, einer gesicherten Energieversorgung sowie an einer zeitgemäßen Verkehrsverbindung und modernen Arbeitsplätzen. Hier haben wir alle noch viele Aufgaben zu bewältigen, um unseren Wohlstand und sozialen Frieden zu bewahren."
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