UnterWasserReich trauert um Fischotter Laszlo

Wie das UnterWasserReich-Team Dienstagvormittag bekannt gab, ist Fischotter Laszlo überraschend gestorben.
  • Wie das UnterWasserReich-Team Dienstagvormittag bekannt gab, ist Fischotter Laszlo überraschend gestorben.
  • Foto: Barbara Dolak
  • hochgeladen von Bettina Talkner

SCHREMS. Mehr als acht Jahre lang begeisterte der Fischotter Laszlo im UnterWasserReich Schrems tausende Kinder und Erwachsene. Nun ist er überraschend gestorben.
"Danke, dass wir dich in deinem Otterleben begleiten durften. Danke für all die Freude, die du uns geschenkt hast." Mit diesen Worten nimmt das UnterWasserReich-Team liebevoll Abschied von seinem Bezugskind. In der Natur erreichen nur wenige Otter ein so hohes Lebensalter. Trotzdem ist die Trauer bei Laszlos BetreuerInnen groß.

Mit dem Fläschchen aufgezogen

Bekannt geworden ist Laszlo durch eine schicksalhafte Geschichte. Im Jahr 2010 wurde das eurasische Fischotter-Baby verwaist aufgefunden. Im Naturparkzentrum wurde es mit dem Fläschchen aufgezogen und durfte schließlich das naturnahe Gehege gemeinsam mit dem gleichaltrigen Otterweibchen Luca beziehen. Bei den dreimal täglich stattfindenden Schaufütterungen bestach Laszlo stets durch seine Neugierde und seinen Charme.
Das 2006 eröffnete UnterWasserReich entwickelte sich zu einem Paradebeispiel für den artgerechten Umgang mit Fischottern und die fachliche Information über die scheuen Wassermarder.

Partner für Otterdame gesucht

Nachdem Fischotter in freier Wildbahn als Einzelgänger leben, wird sich die Otterdame Luca vorläufig auch alleine im Gehege wohlfühlen. Nach einem passenden Partner für die Zukunft hält das UnterWasserReich-Team dennoch Ausschau.

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