Arbeiterkammer im Ausweichquartier

EFERDING. Optimales Service braucht optimale Räume. Deswegen wird beim Umbau der AK Eferding ab 28. April kaum ein Stein auf dem anderen bleiben. Während der rund ein Jahr dauernden Bauzeit gibt´s das volle Service der AK im Ausweichquartier in der Stefan-Fadinger-Straße 1.

Vor 30 Jahren wurde das AK-Bürogebäude an das ehemalige Volksheim aus dem Jahr 1970 am Unteren Graben 5 in Eferding angebaut. Unzählige Beratungen bei AK und ÖGB, Kurse von BFI und VHS sowie Veranstaltungen aller Art fanden in den letzten Jahrzehnten im heute veralteten Gebäude statt, das nicht mehr den modernen Anforderungen entspricht und deswegen jetzt generalsaniert wird.

Ab 28. April rollen die Bagger an und werden den gesamten Teil abreißen, der einst als Volkshaus genützt wurde. Der Gebäudeteil, in dem sich derzeit die AK-Büroräume befinden, wird ausgehöhlt und auf den Rohbau zurückgeführt. Nach den Plänen des Generalplaners ARGE 3STP werden dann Teile des Gebäudes komplett neu errichtet oder umgebaut.

Der Clou am Neubau sind die Räume im Inneren, die eine multifunktionale Nutzung ermöglichen. So werden etwa im Erdgeschoss drei Seminarräume zur Verfügung stehen, die durch entfernbare Trennwände voneinander abgegrenzt werden. Rasch können die Räume durch die Entfernung der Wände zu einem Veranstaltungssaal umfunktioniert werden, in dem bis zu 120 Personen Platz finden.

Durch den multifunktionalen Charakter der neuen Räume können diese zu unterschiedlichen Nutzungszeiten voll ausgelastet werden, Leerstände werden dadurch vermieden. Dadurch wird die neue Bezirksstelle insgesamt mit 1265 Quadratmetern Nutzungsfläche nur mehr halb so groß sein wie das aktuelle Gebäude mit derzeit 2580 Quadratmetern. So entsteht auf dem Areal künftig auch Raum für 30 Parkplätze sowie Flächen für einspurige KFZ und einen überdachten Fahrradabstellraum.

Der Neubau wird – unter anderem wegen der Installierung eines Lifts – barrierefrei sein und im Sinne der Nachhaltigkeit und Ökologie errichtet. Eine Photovoltaikanlage am Dach wird den Strom für das Gebäude und eine E-Bike-Tankstelle erzeugen und es werden Baustoffe mit ökologischem Zertifikat verwendet. Durch eine thermische Sanierung wird die neue Arbeiterkammer den Heizwärmebedarf um rund ein Drittel senken.
Die rund 2,5 Millionen Euro Baukosten fließen zu einem überwiegenden Teil an beauftragte Gewerbebetriebe aus der Region.

AK-Mitglieder, die in den kommenden Monaten bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes Rat und Hilfe von den AK-Experten/-innen suchen, finden diese ab 28. April 2014 nur wenige Gehminuten von der bisherigen Bezirksstelle entfernt: Im ersten Stock des ehemaligen Telekom-Gebäudes an der Stefan-Fadinger-Straße 1, gegenüber der Bezirkshauptmannschaft. Auch der ÖGB, die Beratung für Migranten/-innen und die Büros von VHS und BFI übersiedeln in das Gebäude. Übersichtliche Beschilderungen weisen den Kunden/-innen im Ausweichquartier den Weg zu den gewünschten Ansprechpartnern/-innen.

Trotz des Umbaus steht natürlich das volle Serviceangebot der Arbeiterkammer zu den gewohnten Zeiten für unsere Mitglieder zur Verfügung. Alle Telefonnummern und die Telefonhotlines – wie die Rechtsberatung unter 050/6906-1 bleiben gleich. Die Rückübersiedlung in das Gebäude am Unteren Graben wird im Sommer 2015 erfolgen. Dort werden die Mitglieder und Kunden/-innen von AK, ÖGB, VHS und BFI dann nicht nur optimalen Service, sondern auch eine ideale Infrastruktur vorfinden.

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