Güssing/Jennersdorf: Rotes Kreuz sucht noch Zivildiener

In Jennersdorf machen Jan Imp (links) und Dominik Glettler derzeit Zivildienst. Noch sind nicht alle Nachfolger für sie gefunden.
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  • Foto: Rotes Kreuz
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Von einem Engpass kann zwar keine Rede sein, aber das Rote Kreuz hat in den Bezirken Jennersdorf und Güssing noch immer Plätze für Zivildiener offen, die in den kommenden Monaten ihren Dienst aufnehmen können.

"Für die Einrückungstermine April und Juli haben wir noch je drei Plätze im Rettungsdienst frei", berichtet Kurt Tukovits, der Dienstführende für den Bezirk Güssing. Chris Janics, sein Amtskollege im Bezirk Jennersdorf, muss noch einen Platz ab April und zwei Plätze ab Juli besetzen.

"Im Oktober haben wir erfahrungsgemäß mehr Interessenten als Plätze. Das Problem beim April-Termin ist, dass keine Schulabgänger zur Verfügung stehen, sondern nur Lehrlinge", weiß Tukovits. In Güssing bewegt sich der Zivildienerstand übers Jahr bei durchschnittlich 20 bis 22, in Jennersdorf zwischen neun und 14.

"Für uns sind Zivildiener auch nach ihrem Dienst sehr wichtig", weiß Janics. "Rund 80 Prozent bleiben in der ersten Phase danach dem Roten Kreuz als Ehrenamtliche erhalten. Die Zahl sinkt dann zwar studien- oder arbeitsbedingt, aber dieses Personalreservoir hilft uns sehr."

In Jennersdorf machen Jan Imp (links) und Dominik Glettler derzeit Zivildienst. Noch sind nicht alle Nachfolger für sie gefunden.
Die Zivildienr Stefan Reiter (links) und Julian Bedöcs arbeiten derzeit als Rettungssanitäter beim Roten Kreuz in Jennersdorf.

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